Das ist die größte Bundesliga-Überraschung der Hinrunde 2025/26
Von Oliver Helbig

Die Bundesliga hat mit dem 17. Spieltag die Vorrunde erfolgreich abgeschlossen – zumindest größtenteils, denn einige Nachholspiele, die dem winterlichen Wetter der letzten Tage zum Opfer fielen, stehen noch aus. Dennoch steht das große Gesamtbild mehr oder weniger fest und es sind neben den erwartbaren Teams im oberen Bereich auch absolute Überraschungen zu verzeichnen.
TSG Hoffenheim & Christian Ilzer die größten Überraschungen der Hinrunde 2025/26
Wenn man an die Saison 2024/25 zurückdenkt, dann kommt einem bei der TSG 1899 Hoffenheim wohl noch in den Sinn, dass die Kraichgauer lange Zeit mitten im Abstiegskampf steckten und am Saisonende mit 32 Punkten nach 34 Spieltagen nur knapp den Abstiegsrängen entkamen. Deshalb wurde bei Cheftrainer Christian Ilzer, der seinen Job bei der TSG erst mitten in der Spielzeit angetreten hatte, mit großer Wahrscheinlichkeit erwartet, dass er eben diesen bereits wieder verlieren würde.
Doch die TSG hielt am Österreicher fest und wird in dieser Saison dafür belohnt. Die Leistung und der sportliche Wandel der Hoffenheimer sind beachtlich.
Nach erst 16 Spielen – das Nachholspiel gegen Werder Bremen vom 16. Spieltag steht noch aus – steht die TSG Hoffenheim auf dem fünften Tabellenplatz der Bundesliga. Stand jetzt hat die Mannschaft von Trainer Ilzer nur zwei Punkte weniger als am Saisonende der Vorsaison. Das Team des Österreichers Ilzer konnte aber bereits zum jetzigen Zeitpunkt zwei Saisonsiege mehr einfahren als noch in der Vorsaison und steht tabellarisch vor Teams wie Eintracht Frankfurt und Bayer 04 Leverkusen.
Ohne den Spielausfall gegen Werder hätte es womöglich sogar noch besser aussehen können, denn hätte das Spiel stattgefunden und die TSG in Bremen gewonnen, stünde sie nun bereits mit 33 Zählern auf Rang drei der Bundesliga und hätte damit nur den FC Bayern und Borussia Dortmund vor sich - vorausgesetzt, RB Leipzig hätte seinerseits das ausgefallene Spiel gegen St. Pauli vergeigt. Rang vier wäre aber allemal drin gewesen für Hoffenheim und Ilzer. Was nicht ist, kann aber ja noch werden.
Bleibt Ilzer auf der Erfolgswelle?
Es ist wohl das beeindruckendste Comeback eines Trainers und seines Teams im bisherigen Saisonverlauf - wenn die TSG unter Ilzer diesen erfolgreichen Kurs beibehält, dürfte der 48-jährige Ex-Erfolgscoach von Sturm Graz am Saisonende auch ein heißer Kandidat für die Auszeichnung "Trainer der Saison" sein.
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