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Da ist Feuer drin! Riera gibt erstes Interview nach Eintracht-Aus

Das Kapitel Riera möchte man in Frankfurt so schnell vergessen wie möglich. Nun sprach der Spanier das erste Mal über seine Entlassung.
Albert Riera sorgte während seiner Amtszeit in Frankfurt immer wieder für Aufsehen
Albert Riera sorgte während seiner Amtszeit in Frankfurt immer wieder für Aufsehen | picture alliance/GettyImages

Eintracht Frankfurt setzte einer enttäuschenden Bundesliga-Saison mit dem Verpassen des europäischen Wettbewerbs die Krone auf. Daran war auch Albert Riera maßgeblich beteiligt. Der Trainer, welcher für 14 Spiele bei der SGE im Amt war, sorgte für mächtig Unruhe im Verein.

Nach seiner Entlassung und der Rückkehr von Adi Hütter als Eintracht-Coach schlagen die Frankfurter einen neuen Weg ein (90min berichtete). Der Spanier gab nun sein erstes Interview seit seinem Aus bei der SGE und zog dabei einen wilden Vergleich.

Riera über seine Amtszeit

"Wir haben einfach nicht zusammengepasst. Schauen Sie sich zum Beispiel die wunderschöne Angelina Jolie und den charmanten Brad Pitt an. Beide sind wunderbar, aber sie passen nicht zusammen."
Albert Riera

Im Gespräch mit dem slowenischen Fernsehsender Sportklub blickte der 44-Jährige auf seine Zeit in Frankfurt zurück und gestand, dass von Beginn an kein Fit vorhanden war: "Wir haben einfach nicht zusammengepasst. Schauen Sie sich zum Beispiel die wunderschöne Angelina Jolie und den charmanten Brad Pitt an. Beide sind wunderbar, aber sie passen nicht zusammen."

Der Trainer führt fort: "Warum? Weil es nicht nur auf das Äußere ankommt; kleine Details entscheiden darüber, ob etwas funktioniert oder nicht." Entsprechende Details sollen bei ihm und der Eintracht einfach nicht in Einklang gekommen sein.

Über die Erfahrung, welche der Spanier in Deutschland sammeln durfte, sei er dennoch froh: "Ehrlich gesagt liegt eine außergewöhnliche Erfahrung hinter mir. Erfahrungen kann einem niemand nehmen und sie sind der beste Weg, um zu lernen." Riera sei laut eigener Aussage "zum falschen Zeitpunkt an den falschen Ort" gekommen.

Die Causa Götze

"Von da an begann das Problem Albert Riera in Deutschland."
Albert Riera

Als Startpunkt der Eskalation um seine Person sieht der Coach die von ihm angeleitete Ausmusterung von Mario Götze, welcher kurz zuvor seinen Vertrag bei der Eintracht verlängerte. "Von da an begann das Problem Albert Riera in Deutschland", so der 44-Jährige.

Darüber hinaus teilt er eine wichtige Erkenntnis seinerseits mit, welche für ihn ein Hauptgrund für das Aus gewesen sei: "Die Vereinspolitik ist eben so, dass der Trainer keinen Einfluss auf das Scouting und die Kaderzusammenstellung hat. Das ist für mich kein passendes Umfeld und ich wusste, dass wir langfristig nicht zusammenbleiben können."

Riera über Krösche

Auch wenn die Zukunftsvorstellungen des Spaniers und des Vereins weit auseinandergingen verzichte er darauf explizit gegen Sportvorstand Markus Krösche nachzutreten: "Schlecht über jemanden im Fußball zu sprechen, bringt nicht viel Gutes."

"Über den Sportdirektor, der mich geholt hat, kann ich nur mit gewählten Worten sprechen. Wir haben gut zusammengearbeitet, auch unser letztes Gespräch bei der Trennung war positiv. Er schätzte meine Arbeit und meine Denkweise und brachte seine Überzeugung zum Ausdruck, dass ich in Zukunft noch große Klubs trainieren werde", so Riera über Krösche.


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