Die Qualifikationsphase für die Teilnahme am Ligabetrieb der UEFA Champions League der Frauen spitzt sich weiter zu. Aus deutscher Sicht haben bislang nur die Damen des FC Bayern München ihren Platz im Hauptteilnehmerfeld sicher, während die beiden weiteren deutschen Aspiranten, der VfL Wolfsburg und Eintracht Frankfurt, noch die letzte Phase der Play-offs für die Ligaphase durchlaufen müssen.
Nachdem die deutsche Frauen-Bundesliga ihren zweiten sicheren Startplatz verloren hat, da sie im Ranking der europäischen Topligen abgerutscht war und somit die Ligen aus Spanien, England und Frankreich vor sich hat, müssen sich sowohl die Wölfinnen als auch die Adlerträgerinnen noch einer letzten Hürde stellen, um in die Liga-Phase des Wettbewerbs vorstoßen zu können.
Doch die Auslosung für die letzten Qualifikationsspiele hatte echte Hammerlose für die deutschen Vereine parat.
CL-Quali der Frauen: Deutsche Teams erwischen Hammerlose
Die Eintracht-Damen treffen mit Paris Saint-Germain auf eine der besten Mannschaften aus Nachbarland Frankreich. Zwar wurden die PSG-Frauen in der Vorsaison nur Dritte und müssen nun ebenfalls den Umweg über die Play-off-Spiele nehmen, doch der Kader strotzt nur so vor Qualität.
Zu den namhaftesten Spielerinnen der Französinnen gehören neben den französischen Nationalspielerinnen Sakina Karchaoui, Alisa De Almeida oder Griedge Mbock auch die Spanierin Olga Carmona und die beiden Niederländerinnen Jackie Groenen und Romee Leuchter.

Angst hat man in Hessen dennoch nicht vor dem spielstarken Gegner. "Ich freue mich auf zwei Spiele gegen einen sehr starken Gegner, der uns alles abverlangen wird“, so Eintracht-Sportchefin Babett Peter nach der Auslosung. Dennoch mahnte Peter: "PSG ist schon lange auf internationalem Topniveau dabei. Sie sind spielerisch sehr stark und haben viel Tempo in ihren Reihen. Uns erwarten zwei sehr schwere Spiele, die wir dennoch erfolgreich bestreiten wollen.“
Auch die Aufgabe des VfL Wolfsburg ist nicht weniger anspruchsvoll. Die Vizemeisterinnen der Vorsaison treffen auf den Vizemeister aus Italien. Mit den Damen von Inter Mailand haben also auch die Wölfinnen einen starken Gegner. Ein bekanntes Gesicht ist dabei Ex-DFB-Nationalspielerin Lina Magull, die bei den Italienerinnen der wohl bekannteste Name ist.

Beide deutschen Vertreter müssen also an ihre Grenzen gehen, um den Damen des FC Bayern in die Gruppenphase der Frauen-Champions-League zu folgen.
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