Bericht: BVB mit überraschendem Umdenken bei Adeyemi
Von Jan Kupitz

Der BVB möchte neben Nico Schlotterbeck unbedingt auch Karim Adeyemi mit neuem Vertrag ausstatten. Die Bild berichtete kürzlich, dass die Dortmunder wohl sogar bereit wären, sich auf eine Ausstiegsklausel einzulassen, um Adeyemi eine Verlängerung schmackhafter zu machen.
Erst in der vergangenen Woche hatte 90min kommentiert, dass es ein Fehler wäre, Adeyemi mit einem neuen teuren Vertrag auszustatten (hier lesen). Und offenbar scheint auch beim BVB ein Umdenken stattzufinden - womöglich kommt es am Saisonende doch zur Trennung!
Wie die Ruhr Nachrichten nun vermelden, gebe es in Dortmund plötzlich Zweifel hinsichtlich der Adeyemi-Zukunft. Demnach diskutiere man intern darüber, ob ein Verkauf im Sommer nicht die bessere Lösung wäre. Denn neben seinen disziplinarischen Fehltritten konnte der Flügelspieler zuletzt auch sportlich kaum noch Argumente liefern, ihn mit einem neuen dicken Vertrag auszustatten.
Adeyemi-Abschied wäre zu verkraften
Daher wird ein Abschied von Adeyemi "als sportlich verschmerzbar und wirtschaftlich womöglich sogar notwendig" beschrieben. Denn mit der Ablöse, die ein Verkauf des 24-Jährigen einbringen würde, könnte der BVB seinen Kader an mehreren Stellen aufrüsten. Im Raum stehen bis zu 60 Millionen Euro. Ob ein Verein ein Jahr vor Vertragsende aber wirklich dazu bereit wäre, so viel Geld für den wankelmütigen Spieler auszugeben, sei mal dahingestellt.
Die gute Verhandlungsposition, die Adeyemi nach einem starken Herbst hatte, hat sich jedenfalls wieder aufgelöst. Nun scheint auch der BVB den Nationalspieler nicht mehr als derart wichtig anzusehen, dass man ihn unbedingt halten müsste. Womöglich hat Adeyemi sich schlichtweg verpokert - von seinen Fehltritten neben dem Platz ganz zu schweigen.
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