Angesichts der jüngsten Vertragsmeldungen und -Diskussionen bei Borussia Dortmund, wie etwa der wichtigen Verlängerung mit Felix Nmecha, geht Karim Adeyemi zurzeit ein bisschen unter.
Auch mit dem Flügelspieler führt Schwarz-Gelb zurzeit Vertragsgespräche, immerhin braucht es bereits zum kommenden Sommer Gewissheit. Durch das 2027 auslaufende Arbeitspapier stellt sich die Frage, ob der 24-Jährige verlängern und weiterhin beim BVB bleiben wird, oder ob er im Sinne einer Ablösesumme noch zur nächsten Saison verkauft werden muss.
Ricken: Bewusst weniger Lärm um Adeyemi-Gespräche
"Auch mit Karim sind wir im Austausch", äußerte sich Lars Ricken gegenüber der WAZ auch zu Adeyemi. Der offenbar selbst angezählte Sportchef der Dortmunder erklärte: "Da wird der Nachrichtenwert nach außen aber bewusst relativ klein gehalten von uns, weil da auch so eng und vertrauensvoll miteinander gesprochen wird. So werden wir es auch beibehalten."
Andererseits dürfte auch klar sein: Würde Adeyemi zurzeit eine prominentere und schlichtweg wichtigere Rolle für den BVB spielen, so wären die Vertragsgespräche mit ihm auch ein weitaus größeres Thema. In den vergangenen Wochen durfte der Offensivspieler nur vereinzelt aus der Startelf heraus aufspielen, musste sich zumeist mit der Rolle eines Einwechselspielers begnügen. Niko Kovac vertraue zuletzt eher auf andere Spieler.
Grundsätzlich scheint es eine offene Ausgangslage zu sein: Adeyemi könnte um weitere Jahre in Dortmund bleiben, wo er sich wohlfühlen soll – ebenso könnte er aber zum Verkaufskandidaten werden. Laut der WAZ liegt ihm ein Angebot seitens des aktuellen Tabellenzweiten vor, das aber längst nicht so entgegenkommend ausfällt, wie es etwa bei Nico Schlotterbeck der Fall ist.
Ein Wunschgehalt wird sich Adeyemi also kaum aussuchen dürfen, auch etwaige Ausstiegsklauseln bedürften wohl einer nochmal deutlichen Leistungssteigerung, mit denen er Argumente sammeln könnte.
Kommt es zu keiner Einigung, scheint Adeyemi – trotz jüngster Schwächephase – weiterhin einen ordentlichen Markt vor allem in der Premier League zu haben. Zahlreichen Topklubs wird auf der Insel Interesse nachgesagt.
