Paukenschlag: Ricken-Zukunft beim BVB offen?

Die Zukunft von Lars Ricken bei Borussia Dortmund steht offenbar in den Sternen.
Bleibt Lars Ricken über 2027 hinaus beim BVB
Bleibt Lars Ricken über 2027 hinaus beim BVB | Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages

Borussia Dortmund konnte am Mittwoch ein echtes Statement setzen. Felix Nmecha verlängerte seinen Vertrag vorzeitig bis 2030. Damit machte der BVB eine nationale wie internationale Ansage – genauso wie Sportdirektor Sebastian Kehl und Lars Ricken.

Denn die beiden BVB-Bosse standen nach den letzten Transferphasen ordentlich in der Kritik. Die Nmecha-Verlängerung ist da ein wichtiges Zeichen. Vor allem, weil Rickens Zukunft an der Strobelallee offenbar offener ist als gedacht.

Ricken-Zukunft offen?

Wie die Bild berichtet, ist es nicht sicher, ob Rickens bis 2027 laufender Vertrag verlängert wird. Die springenden Punkte seien demnach die eher ausbaufähigen Einkäufe im vergangenen Sommer, die von Ricken eigens ausgerufene, bislang aber ausgebliebene Talente-Offensive, sowie das enttäuschende Abschneiden in der Champions League werden auch ihm zugeschrieben.

Elementar werden demnach die kommenden Monate mit mehreren wichtigen Verlängerungen und den Planungen für die Sommer-Transferphase sein. Sollten diese nicht positiv verlaufen, könnte Rickens Zeit bei der Borussia enden.

Ein Trio beobachtet die Situation ganz genau

Dabei wird nicht nur der aktuelle Sport-Geschäftsführer genau auf seine Zukunft blicken sondern auch Sportdirektor Sebastian Kehl, Matthias Sammer und Trainer Niko Kovac. Speziell Kehl soll seine Zukunft wohl überdenken, sollte Ricken einen neuen Vertrag erhalten. Schließlich verlor der 46-Jährige im letzten Sommer den Machtkampf gegen Ricken und war sich in den letzten Monaten nicht immer grün mit Ricken.

Auch hinter der Zukunft von Berater Matthias Sammer steht demnach ein Fragezeichen. Ricken war federführend bei seiner Verpflichtung und bei der Verlängerung seines Vertrags bis 2027. Sollte der Sport-Geschäftsführer gehen müssen, wird wohl auch Sammer seinen Hut nehmen müssen. Schließlich sei es laut der Bild nur schwer vorstellbar, dass ein möglicher neuer Sport-Boss weiterhin die Ratschläge von Sammer hören würde.

Die dritte und letzte Personalie ist Trainer Niko Kovac. Seine Verpflichtung nach dem Aus von Nuri Sahin war quasi die alleinige Entscheidung von Ricken, der zudem sein engster Verbündeter im Verein ist. Für den 47-Jährigen ist klar, dass Kovac auch in der kommenden Saison auf der Bank sitzen wird. Nur ein Machtwechsel an der Spitze des Klubs könnte an seiner Zukunft etwas ändern.

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