Borussia Dortmund erlebt aktuell produktive Tage auf dem Transfermarkt. Nach der Absage von Said El Mala schwenkte der BVB schnell um und investierte die 50 Millionen Euro in Joey Veerman und Giannis Konstantelias.
Es sind Transfers, die Euphorie zurück nach Westfalen bringen, denn endlich machen die Schwarz-Gelben wieder mutige und vor allem kreative Deals – anders als noch unter Ex-Sportdirektor Sebastian Kehl.
Und das Ende der Fahnenstange könnte dabei noch längst nicht erreicht sein. Ein Rechtsverteidiger soll noch kommen, Favorit ist hier Hector Fort. Doch auch für weiter vorne könnte der BVB noch einmal auf dem Transfermarkt zuschlagen.
30 Millionen für einen CR7-Teamkollegen?
Die as berichtet, dass die Schwarz-Gelben Rechtsaußen Angelo von Al-Nassr ins Visier genommen haben. Der 24-Jährige hat beim Klub von Cristiano Ronaldo noch Vertrag bis 2029, weshalb Al-Nassr auch rund 30 Millionen Euro für den Brasilianer verlangt.
Angelo landete über den FC Santos, den FC Chelsea und Racing Straßbourg bei Al-Nassr. Auf den ersten Blick macht eine Verpflichtung wenig Sinn, da der BVB eigentlich mit der Verpflichtung von Konstantelias die letzte Offensivbaustelle geschlossen hat.
Wie realistisch ist ein Transfer wirklich?
Dennoch wäre eine Verpflichtung des Brasilianers spannend, da es im Kader aktuell keinen reinen Flügelstürmer gibt. Das hat zwar auch mit dem System zu tun, das Trainer Niko Kovac spielen lässt, dennoch würde Angelo noch einmal ein vollkommen neues Profil mitbringen.
Priorität hätte seine Verpflichtung allerdings ohnehin nicht, die Suche nach einem Ersatz für Yan Couto ist dringender. Und je nachdem, zu welchen Konditionen der gesuchte Nachfolger des Brasilianers kommt, könnte das Budget ohnehin schon aufgebraucht sein.
Ganz ausschließen sollte man man eine Angelo-Verpflichtung allerdings auch nicht, schließlich kann auf den letzten Metern im Transferfenster immer noch alles passieren. Auch noch hinsichtlich weiterer Abgänge beim BVB.
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