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BVB hat noch nicht fertig: 3 Kandidaten für die letzte Kader-Baustelle

Nach Karetsas, Konstantelias und bald auch Veerman will Borussia Dortmund noch ein weiteres Mal auf dem Transfermarkt zuschlagen. Und hat dafür drei Kandidaten im Blick.
Ricken (l.) und Book suchen noch auf der rechten Seite
Ricken (l.) und Book suchen noch auf der rechten Seite | picture alliance/GettyImages

BVB-Sportchef Lars Ricken und Sportdirektor Ole Book konnten schnell auf die Transfer-Pleite bei Said El Mala reagieren. Für die Offensive schwenkten die Dortmunder kurzerhand auf Konstantinos Karetsas um, der dann auch noch deutlich billiger zu haben war.

Mit der übrig gelbliebenen Kohle wird Schwarzgelb einen weiteren zentralen Mittelfeldspieler finanzieren: Joey Veerman kommt per Ausstiegsklausel in Höhe von 20 Millionen Euro von der PSV Eindhoven.

10 Mio. Euro Budget für die rechte Seite: BVB hat 3 Optionen im Blick

Mit diesen drei Deals gibt es im Dortmunder Kader eigentlich nur noch eine Baustelle: die rechte Schiene. Yan Couto hatte man hier an Como verliehen, Julian Ryerson verbleibt als einziger "Experte" für diese Rolle.

Der Favorit: Hector Fort

Hector Fort
Hector Fort | Timothy Rogers/GettyImages

Zuletzt hieß es bereits, dass die BVB-Boss für die rechte Seite eine mögliche Verstärkung in Barcelona ausgemacht haben. Der 20 Jahre alte Hector Fort soll schon lange auf der Dortmunder Liste stehen. Ob ein Transfer realisierbar ist, bleibt allerdings abzuwarten.

Laut Sky sind noch rund zehn Millionen Euro Budget übrig. Die Dortmunder Verantwortlichen würden jedoch am liebsten auf eine Leih-Lösung setzen. Dann könnte man kommendes Sommer auf der einen Seite schauen, ob diese in Schwarzgelb abgeliefert hat. Auf der anderen Seite auch, ob Como die Kaufoption (ca. 20 Mio. Euro) bei Couto zieht.

Bei Fort hieß es zuletzt, dass Barça rund 20 Millionen Euro Ablöse fordere, das Preisschild aber halbiert werden könnte, sollten die Katalanen eine hohe Weiterverkaufsbeteiligung erhalten. Laut Transferexperte Matteo Moretto sollen die Dortmunder bei Fort aktuell in der Pole Position sein (90min berichtete).

Die Leih-Option: Chelsea-Youngster Acheampong

Josh Acheampong
Josh Acheampong | James Gill - Danehouse/GettyImages

Neben Fort soll der BVB-Blick aktuell aber auch noch auf die Insel und gen Italien wandern. In England soll der 20 Jahre alte Chelsea-Youngster Josh Acheampong auf der schwarzgelben Liste stehen. Das Blues-Eigengewächs steht an der Stamford Bridge noch bis 2029 unter Vertrag. Helfen könnte, dass Chelsea den vollgestopften Kader dringend noch verkleinern möchte und dabei durchaus zu einer Leihe und auch zu einer Kaufoption bereit sein könnte.

Wie Fort würde auch Acheampong zur neuen Transfer-Strategie passen, bei der man sich vor allem auf junge, entwicklungsfähige Spieler fokussiert.

Die erfahrene Lösung: Marcus Pedersen

Marcus Pedersen
Marcus Pedersen | DeFodi Images/GettyImages

Marcus Pedersen würde nicht in diese Kategorie fallen. Der 26-jährige Norweger vom FC Turin sei dem BVB laut Sky angeboten worden. Pedersen würde dem Dortmunder Kader dafür aber weitere Erfahrung geben und könnte sich die Rolle mit Landsmann und Nationalelf-Kollege Ryerson teilen.

Eine finale Entscheidung soll noch nicht gefallen sein. Die BVB-Bosse prüfen noch alle Optionen und wollen sich am Ende für die Kombination entscheiden, die sportlich und wirtschaftlich am meisten Sinn ergibt. Eine Rolle spielt dabei auch, ob noch Spieler die Borussia verlassen und wie hoch die Einnahmen sind.


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