Unter Niko Kovac ist Borussia Dortmund wieder zu einer ernstzunehmenden Konkurrenz für den FC Bayern München auf nationaler Ebene geworden.
Mutige These? Was sich aufgrund der Übermacht des Rekordmeisters teils noch etwas weit hergeholt anfühlt, belegen die nackten Zahlen: Kovac ist der erfolgreichste BVB-Coach der letzten Jahre – zumindest was die Siegquote und Punkteausbeute angeht. Dem BVB fehlen zwar die Titel, doch der große Konkurrent aus München nimmt den Verein unter Ex-Trainer Kovac durchaus wieder ernsthafter wahr. Das wurde mit den Aussagen von CEO Jan-Christian Dreesen deultich.
BVB ein Problem für Rekordmeister? Bayern-Boss mit deutlichen Worten
Als Dreesen im Sport1 Doppelpass auf die Verfolgerrolle des BVB angesprochen wurde, hatte er deutliche Worte parat. "Du musst Dortmund immer auf der Matte haben. Dortmund ist für uns einer der ernstzunehmendsten Gegner - und das haben wir ja gestern gesehen, wie sie mit Rückständen dann auch umgehen können. Also von daher natürlich ja.“
Kurze Anmerkung: Am gestrigen Samstag drehte Dortmund einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand im Auswärtsspiel gegen die TSG Hoffenheim am Ende noch in einen 3:2-Sieg und startete mit sechs Punkten aus zwei Spielen in die neue Bundesligasaison.
"Du musst Dortmund immer auf der Matte haben. Dortmund ist für uns einer der ernstzunehmendsten Gegner [...]."Bayern-CEO Jan-Christian Dreesen

Damit verdeutlichte Dreesen, dass man den BVB an der Säbener Straße wieder als Konkurrenten um die Meisterschale sieht und sich keineswegs in trügerischer Sicherheit wiegt. Allerdings muss der BVB seine Qualität als hartnäckigster Rivale des Rekordmeisters erst noch unter Beweis stellen und zeigen, dass er über eine gesamte Saison hinweg an dem amtierenden Double-Sieger dranbleiben kann. Das dürfte beiden Vereinen klar sein.
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