Kürzlich erst hat die gesamte Führungsriege bei Borussia Dortmund neue Verträge unterschrieben. Lars Ricken ist bis 2030 an den aktuellen Tabellenführer gebunden, Carsten Cramer sogar bis 2031 und Thomas Treß bis 2028. Nun, da diese Fragen soweit allesamt geklärt sind, liegt intern der Fokus auf der Vertragsverlängerung mit Niko Kovac. Diese sei nur noch "eine Frage der Zeit", kündigte Cramer jüngst an.
Bis dato hatte es aber noch keine offizielle Stellungnahme des BVB bezüglich Matthias Sammer gegeben. Der 59-Jährige ist als (externer) Berater des Managements tätig und somit Ansprechpartner für quasi alle Verantwortlichen bei Schwarz-Gelb.
Cramer mit Klartext zur Rolle von Sammer beim BVB: "Es geht weiter"
Gegenüber dem SID hat Cramer nun auch zu Sammer und seiner Zukunft in Dortmund deutlich Stellung bezogen. "Es geht weiter. Matthias hat einen Vertrag bis 2028 bei uns. Darauf haben wir uns schon im Sommer verständigt, dass wir die gemeinsame Zusammenarbeit fortsetzen", betonte der Geschäftsführer des Bundesligisten.
Die Bild hatte in der vergangenen Woche noch angemerkt, dass Sammer intern nicht mehr ganz so sehr gefragt sei, wie es zuvor der Fall war (90min berichtete). Für Kovac sei er zwar weiterhin ein sehr wichtiger Ansprechpartner, dessen Rat und Input der Cheftrainer regelmäßig sucht. Doch Ole Book wiederum soll sich in Transfer-Angelegenheiten bei ihm weitaus weniger um einen entsprechenden Austausch bemühen, als es noch seitens Sebastian Kehl der Fall war. Der Sportdirektor geht dahingehend eher seinen eigenen Weg.

"Wir arbeiten mit ihm sehr gerne zusammen, wir schätzen ihn sehr. Wir sind sehr froh, dass er auf unserer Seite ist, auf unserer Tribüne sitzt, viel im Hintergrund arbeitet und seine Erfahrung zur Verfügung stellt. Das ist gut so", führte Cramer hinsichtlich dieser Meldungen aus.
Sammer wird also aller Voraussicht nach mindestens zehn Jahre als BVB-Berater agieren, ist er doch zum April 2018 offiziell in diese Rolle eingestiegen. Je nach Ausgangslage in anderthalb Jahren wäre wohl auch eine weitere Vertragsverlängerung nicht auszuschließen.
