Die Trennung von Borussia Dortmund und Sturmstar Serhou Guirassy im kommenden Sommer scheint immer wahrscheinlicher zu werden. Der 29-jährige Angreifer kann den BVB nach Saisonende per Ausstiegsklausel verlassen.
Derzeit deutet offenbar immer mehr darauf hin, dass es die letzte Spielzeit bei den Borussen sein wird. Das Interesse am Nationalspieler aus Guinea scheint groß und vielschichtig. Ein Abgang aus Dortmund könnte laut italienischen Medienberichten nun aber wohl vor allem am FC Bayern München liegen.
Flüchtet Guirassy vor dem FC Bayern?
In Italien zählt die AC Mailand angeblich zu den heißesten Interessenten für den Dortmunder Torjäger. Bei der Suche nach einem neuen Angreifer für die kommende Saison scheint der Verein neben ein paar anderen Kandidaten auch Guirassy ins Auge gefasst zu haben. Laut der renommierten Gazzetta dello Sport sollen die Rossoneri einen Transfer von Guirassy durchaus ernsthaft in Erwägung ziehen.
Es ist also nicht verwunderlich, dass gerade aus dem beliebten Urlaubsland jetzt Meldungen zu Abgangschancen des Angreifers kommen. So heißt es nun beispielsweise, dass Guirassy mittlerweile realisiert habe, dass er in der Bundesliga keinen Blumentopf gewinnen könne, was an der Vormachtstellung des FC Bayern München läge.

Sowohl während seiner Zeit in Frankreich, wo Paris Saint-Germain die große Übermacht darstellt, als auch in Deutschland scheint sich das leere Trophäenregal des Angreifers nicht mit Zählbarem füllen zu lassen. In Italien gibt es zumindest immer wieder mal einen Wechsel an der Spitze des Fußballs, sodass ein Wechsel zu den Rossoneri für Guirassy eine attraktive Titel-Option darstellen könnte.
Nun habe Guirassy nach Angaben der Gazzetta dello Sport wohl "verstanden, dass es sehr kompliziert ist“, in einer Liga mit dem FC Bayern um Titel mitzuspielen. Sorgt also Dortmunds größter Kontrahent am Ende für einen Abgang des Sturmstars?
Willkommene Finanzspritze für den BVB?
Ein Abschied von Serhou Guirassy würde sich für den BVB finanziell durchaus auszahlen, denn der Stürmer soll aufgrund einer Ausstiegsklausel im kommenden Sommer wohl für rund 45 Millionen Euro zu haben sein. Mit Fabio Silva und Maximilian Beier hat Dortmund junge und hungrige Angreifer im Kader, die den Abgang auffangen könnten.
Das Geld aus einem Abschied des Guineers könnte also vorwiegend in andere Problemzonen investiert werden. In Dortmund gibt es aktuell zahlreiche offene Personalfragen, von denen unter anderem das Mittelfeld und die Defensive betroffen sind.
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