Die Bundesliga-Saison 2025/26 ist in den Büchern und die letzten Entscheidungen im regulären Spielbetrieb sind gefallen. Dass der FC Bayern München die Spielzeit als deutscher Meister beenden würde, war bereits seit Wochen klar. Die Münchner gewannen ihr Heimspiel gegen den 1. FC Köln deutlich mit 5:1.
Auch, dass bis auf drei Klubs alle Bundesligaklubs den Klassenerhalt bereits sicher hätten, stand vor diesem letzten Spieltag bereits fest. Dennoch hatte der 34. Spieltag noch so viel mehr zu erzählen und bieten.
Wolfsburg rettet sich in Relegation - St. Pauli & Heidenheim gehen runter
Der enge Abstiegskampf war dabei der größte Spannungslieferant. Die drei letztplatzierten Klubs VfL Wolfsburg, der FC St. Pauli und der 1. FC Heidenheim gingen allesamt mit 26 Punkten in diesen letzten Spieltag. Was alle drei Klubs einte war ihr großes Ziel: den Relegationsplatz 16 erreichen.
Am Ende hatten die Niedersachsen des VfL Wolfsburg dank eines klaren 3:1-Auswärtssieges beim direkten Konkurrenten St. Pauli das glücklichere Händchen und dürfen in den beiden anstehenden Relegationsspielen gegen den Drittplatzierten der zweiten Liga auf einen Verbleib in der Bundesliga hoffen.

Die Kiezkicker aus Hamburg sowie der 1. FC Heidenheim (0:2-Niederlage im Heimspiel gegen Mainz 05, Anm. d. Red.) müssen hingegen den bitteren direkten Gang in die 2. Bundesliga antreten. Der Relegationsgegner von Wolfsburg wird am morgigen Sonntag noch ausgespielt. In der Verlosung sind die SV Elversberg, Hannover 96 sowie der SC Paderborn, die ebenfalls alle punktgleich in den letzten Spieltag gehen.
Besonders brisant wäre dabei am Ende ein niedersächsisches Aufeinandertreffen zwischen Wolfsburg und Hannover. Wird der letzte Bundesligastartplatz dann womöglich in einem doppelten Derby ausgespielt?
Stuttgart sichert sich letzten Champions League-Platz
Nicht weniger bedeutend war der Kampf um den letzten Champions-League-Platz, den sich der VfB Stuttgart dank eines 2:2-Unentschiedens im Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt sicherte. Allerdings versagten dem direkten Konkurrenten um diesen Platz, der TSG 1899 Hoffenheim, die Nerven.

Die Kraichgauer unter der Leitung des österreichischen Trainers Christian Ilzer verloren das Auswärtsspiel bei Borussia Mönchengladbach deutlich mit 0:4.
Somit ergeben sich nach dem 34. Spieltag zunächst die folgenden wichtigen Platzierungen:
- Deutscher Meister: FC Bayern München
- Champions League-Teilnehmer: FC Bayern, Borussia Dortmund, RB Leipzig, VfB Stuttgart
- Europa League-Teilnehmer: TSG Hoffenheim, Bayer 04 Leverkusen
- Conference League-Teilnehmer: SC Freiburg
- Relegation: VfL Wolfsburg
- Direkte Absteiger: FC St. Pauli, 1. FC Heidenheim
Freiburg festigt Startplatz in Europa
Der SC Freiburg könnte mit einem Sieg im Finale der Europa League aber noch in die Champions League einziehen. Gegner im Finale am 20. Mai ist allerdings kein Geringerer als der Premier-League-Klub Aston Villa, der derzeit Vierter der englischen Liga ist.
Sollte Freiburg den Titel in der Europa League tatsächlich holen, hätte das auf die Bundesliga jedoch keine Auswirkungen. Der Startplatz in der Conference würde dann an ein anderes Land gehen.
Die Hausaufgaben im Heimspiel gegen RB Leipzig erledigte die Mannschaft von Trainer Julian Schuster mit Bravour und schickte die Sachsen mit einem 4:1 im Gepäck wieder nach Hause.

Sowohl Eintracht Frankfurt als auch der FC Augsburg konnten am letzten Spieltag ihre letzten Resthoffnungen auf internationale Spiele in der kommenden Saison begraben. Augsburg verlor deutlich mit 0:4 in der Hauptstadt und musste sich den Eisernen von Union Berlin geschlagen geben.
Nicht zu vergessen: Bayer 04 Leverkusen kam im Heimspiel gegen den Hamburger SV nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Borussia Dortmund konnte hingegen auswärts bei Werder Bremen einen 2:0-Sieg einfahren.
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