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Bundesliga-Trio zeigt Interesse: FCN-Kapitän "kaum zu halten"?

Fabio Gruber weckt mit konstant starken Leistungen beim 1. FC Nürnberg Interesse bei mehreren Bundesligisten.
Fabio Gruber weckt Interesse im Oberhaus
Fabio Gruber weckt Interesse im Oberhaus | IMAGO/Jan Huebner

Als der 1. FC Nürnberg Anfang 2025 Eigengewächs Finn Jeltsch an den VfB Stuttgart verkaufte, reagierten die Franken im Winter mit dem Transfer von Fabio Gruber auf die entstandene Lücke in der Abwehr. Dass der 23-Jährige diese so stark schließen kann, war ein Glücksfall für den FCN. Nun könnte Gruber bald selbst eine Lücke hinterlassen.

Beim Club hat sich Gruber längst zum unumstrittenen Stammspieler und zur Führungskraft entwickelt. In 26 seiner 30 Zweitliga-Startelfeinsätze dieser Saison führte er den FCN als Kapitän aufs Feld. So auch beim 1:1 in Fürth. Gruber überzeugte im Frankenderby einmal mehr mit seiner enormen Zweikampfstärke. Der Innenverteidiger führte die meisten direkten Duelle aller Spieler auf dem Platz. Und gewann über 70 Prozent davon. Sein erstes Saisontor zum 1:1-Ausgleich krönte die erneut starke Leistung des FCN-Spielführers.

Bundesliga lockt! Heißeste Spur führt nach Mainz

Es könnte der drittletzte Auftritt von Gruber im Nürnberger Trikot gewesen sein. Denn laut Bild gehe man im Verein davon aus, dass der Abwehrspieler im Sommer "kaum zu halten" sei. Zwar soll Gruber einen Vertrag bis mindestens 2028 ohne Ausstiegsklausel besitzen, aus dem Club-Umfeld heißt es jedoch, "mehrere Bundesligisten" haben Interesse an einer Verpflichtung hinterlegt.

Besonders heiß soll die Spur nach Mainz sein. Auch Augsburg und Gladbach sollen Grubers Entwicklung genau beobachten. Ein Wechsel zum FCA wäre für Gruber derweil eine Rückkehr zum Klub und in seine Geburtsstadt. 2023 war der 23-Jährige ablösefrei aus der zweiten Mannschaft zu Drittligist Verl gewechselt.

Anfang September 2025 hatte sich der FCN dann Gruber für 700.000 Euro Ablöse geschnappt. Mittlerweile liegt sein geschätzter Marktwert schon bei zwei Millionen Euro. Weil Gruber auch einen peruanischen Pass besitzt und schon drei A-Länderspiele für die Südamerikaner absolviert hat, konnte er sich auch international einen Namen machen.

FCN könnte bei Gruber schwach werden – Nachfolger schon an der Angel

Klar ist, dass für den FCN kein Spieler unverkäuflich ist. Machen die interessierten Bundesliga-Teams im Sommer ernst und werden mit einem lukrativen Millionen-Angebot vorstellig, ist ein Gruber-Verkauf nicht ausgeschlossen. Oder aber ein Klub aus dem Ausland. Aus La Liga soll Real Oviedo im vergangenen Winter bereits angeklopft haben.

Immerhin stünde ein Nachfolger bereits parat. Und der kommt mal wieder aus Verl. Ende April berichtete die Bild, dass der FCN vor der ablösefreien Verpflichtung von Fynn Otto steht. Der 24-Jährige spielt wie zuvor Gruber für Drittligist SC Verl in der Innenverteidigung. Nach Gruber und Tom Baack wäre Otto sogar der dritte Neuzugang aus Verl seit Anfang 2025.

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