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Bericht: Bundesliga-Topklub wollte Köln-Trainer Wagner

René Wagner bleibt Cheftrainer des 1. FC Köln. Dabei hätte ihn auch ein Spitzenklub aus der Bundesliga gerne unter Vertrag genommen.
René Wagner bleibt Effzeh-Trainer
René Wagner bleibt Effzeh-Trainer | Pau Barrena/GettyImages

Obwohl René Wagner rein punktetechnisch nur wenige Argumente für eine Weiterbeschäftigung sammeln konnte, darf er nach dem Klassenerhalt auch in der kommenden Saison an der Seitenlinie des 1. FC Köln stehen. Der 37-jährige Trainer, der im April zunächst interimsweise auf Lukas Kwasniok folgte, erhält damit die faire Chance, eine gesamte Saisonvorbereitung zu leiten.

Für den Effzeh ist das eine riskante Entscheidung, zumal mit Christian Eichner und Horst Steffen auch andere interessante Kandidaten mit mehr Erfahrung im Gespräch waren. Doch auch Wagner hatte offenbar andere Optionen.

Wie der Geissblog berichtet, war RB Leipzig in der Vergangenheit an Wagner interessiert. Vor allem Geschäftsführer Marcel Schäfer soll von dem jungen Coach überzeugt gewesen sein und versucht haben, ihn ins Trainerteam der Roten Bullen zu holen.

Wagner genießt hohes Ansehen in der Branche

Auch wenn unklar ist, zu welchem Zeitpunkt genau der Bundesliga-Konkurrent an Wagner dran war, zeigt dieses Interesse, wie hoch das Ansehen des Trainers in der Branche ist. Im vergangenen Sommer, als Wagner noch Co-Trainer von Union Berlin war, gab es auch Vereine aus England, die ihn gerne verpflichtet hätten. Stattdessen kehrte er zunächst als Assistent zum 1. FC Köln zurück und wurde dann schneller zum Cheftrainer befördert als erwartet.

Ein Wechsel nach Leipzig wäre für Wagner allerdings ein Rückschritt gewesen. Wie bereits zuvor in Köln oder bei Union Berlin hätte er bei den Sachsen die Rolle des Assistenten übernehmen müssen. Nun hätte die Lage zumindest bei den Eisernen anders ausgesehen. Nach der Entlassung von Steffen Baumgart übernahm Marie-Louise Eta zunächst nur bis Saisonende. Als feste Lösung für die neue Saison galt Wagner ebenfalls als Kandidat. Doch da sich bereits abzeichnete, dass Wagner in Köln bleibt, entschied sich Union für die Verpflichtung von Mauro Lustrinelli.


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