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Brunner-Hype in Frankreich - Ist das Ex-BVB-Juwel einer für Klopp?

Paris Brunner hat einen beeindruckenden Saisonstart hingelegt.
Paris Brunner hat einen beeindruckenden Saisonstart hingelegt
Paris Brunner hat einen beeindruckenden Saisonstart hingelegt | VALERY HACHE/GettyImages

Paris Brunner zog mit den Titelgewinnen der deutschen U17-Nationalmannschaft einst die Blicke einer ganzen Fußballnation auf sich. Doch bei seinem Ausbildungsverein Borussia Dortmund konnte er sich aufgrund verschiedener Zweifel an seiner Einstellung keinen Durchbruch als Profi ergattern.

Neben dem EM- und WM-Titel mit der DFB-Nachwuchsauswahl sowie der Torjägerkrone bei der U17-EM 2023 weckte Brunner als 17-jähriger Jungspund schnell das Interesse der großen weiten Fußballwelt. Auch in Dortmund schürte das Hoffnungen, dass er der neue Starspieler aus den eigenen Reihen werden würde. Doch disziplinarische Entgleisungen und Zweifel an seiner Einstellung verhinderten, dass aus dem Super-Juwel auch ein schwarzgelber Hoffnungsträger wurde.

Im Sommer 2024 verließ Brunner den BVB, nachdem man sich nicht auf einen neuen Vertrag einigen konnte und schloss sich dem Ligue 1-Klub AS Monaco an. Von dort aus wurde das Offensivtalent zunächst nach Belgien zu Cercle Brügge verliehen und kehrte nach einer Saison zurück. Seit Sommer 2025 darf sich der mittlerweile 20-Jährige bei den Monegassen beweisen und drängt in dieser Spielzeit offenbar auf seinen endgültigen Durchbruch.

Brunner kommt in Fahrt - 4 Tore in 4 Pflichtspielen

Nachdem Brunner in der abgelaufenen Saison kaum eine Rolle spielte und bei nur sieben Ligaeinsätzen auf gerade einmal 127 Einsatzminuten kam, sah vieles nach einem Absturz aus. Doch mit Beginn der Spielzeit 2026/27 dreht das ehemalige BVB-Juwel so richtig auf und empfiehlt sich für höhere Aufgaben.

In den bislang vier Pflichtspieleinsätzen dieser noch jungen Saison konnte Paris Brunner bereits vier Treffer bejubeln: Zweimal traf er in zwei Spielen der Qualifikation zur Conference League, zweimal in bislang zwei Ligaspielen der Ligue 1. Am vergangenen Wochenende gelang dem Offensivtalent ein Doppelpack im Topspiel gegen Olympique Marseille - darunter ein durchaus sehenswerter Treffer nach einem beeindruckenden Solo.

Das Spannende dabei: Für seine beiden Ligatore benötigte Brunner nur 138 Spielminuten. Auf internationaler Ebene traf Brunner in beiden Spielen gegen Gornik Zabrze und trug so entscheidend zum Weiterkommen bei. In beiden Partien gegen den polnischen Klub von Ex-DFB-Star Lukas Podolski durfte Brunner durchspielen.

Ist Paris Brunner einer für Klopp und den DFB-Umbruch?

Unter dem neuen Monaco-Coach Filipe Luis entfaltet das Talent des 20-Jährigen allmählich seine Wirkung. Matchwinner im Topspiel gegen Marseille und Tabellenführer mit der AS, Erfolgsgarant im Europapokal und bisher an zwei Dritteln der monegassischen Ligatore direkt beteiligt.

Gegen Marseille war Brunner mit fünf Torschüssen zudem der aktivste Offensivstar, hatte acht Ballkontakte im gegnerischen Sechzehner und gewann mehr als die Hälfte seiner Duelle. Bockstarke Werte für einen Mittelstürmer.

Paris Brunner kommt in Fahrt
Paris Brunner kommt in Fahrt | VALERY HACHE/GettyImages

In Frankreich entsteht derzeit ein kleiner Hype um Paris Brunner. Wenn das frühere Dortmunder Nachwuchsjuwel so weitermacht, sollte Bundestrainer Jürgen Klopp vielleicht ganz genau hinschauen, denn der muss für die anstehende Länderspielpause Ende September noch seinen Kader benennen.

Mit einem Paris Brunner in dieser Form könnte Klopp sicherlich etwas anfangen, und den etwas speziellen Charakter des deutschen Toptalents würde der Bundestrainer sicherlich auch in den Griff bekommen. Geht man den Umbruch beim DFB-Team an, dann könnte Paris Brunner möglicherweise ein hoffnungsvoller Baustein werden.


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