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Brisanter Löw-Vergleich: Hummels mit erneuter Kritik an Nagelsmann

Mats Hummels hat nach seinen ersten harschen Worten gegen Bundestrainer Julian Nagelsmann nachgelegt.
Mats Hummels nimmt kein Blatt vor den Mund
Mats Hummels nimmt kein Blatt vor den Mund | Nicolò Campo/GettyImages

Es war ein Schock, als Deutschland in der Nacht auf Dienstag aus der WM ausschied. Im Elfmeterschießen unterlag das DFB-Team Paraguay und muss damit wie schon bei den letzten beiden WMs früh die Heimreise antreten.

Im Zentrum der Kritik steht nach der neuerlichen Blamage vor allem Bundestrainer Julian Nagelsmann. Etliche Experten kritisierten den 38-Jährigen und forderten mehr oder weniger unverblümt seinen Rückblick. Zu ihnen gehörte auch Mats Hummels, der jetzt noch einmal nachlegte.

EM-Disput noch immer nicht ausgeräumt?

Dabei nahm er auch Bezug auf die Heim-EM 2024, bei der er nach vielen Spekulationen am Ende nicht dabei war. "Ich bin natürlich von der Geschichte um die Heim-EM 2024 beeinflusst. Da ist nicht alles sehr fair und ehrlich mit mir gelaufen. Das müssen wir irgendwann nochmal in einem privaten Gespräch aufräumen", erklärte Hummels bei MagentaTV und ergänzte, dass dies bislang nicht passiert sei.

"Deswegen bin ich logischerweise emotional in eine Richtung gedrängt. Aber wenn man die ganze Faktenlage gerade so sieht, würde ich sagen: Es muss sich auf der Trainerposition etwas ändern", unterstrich der 37-Jährige im Anschluss.

Hummels untermauert Kritik

Gleichzeitig nahm er auch noch einmal Bezug auf seine Kritik unmittelbar nach dem WM-Aus, als er mehreren Spielern einen Rücktritt nahe legte und auch Veränderungen auf der Trainerposition forderte.

"Ich habe es bewusst so formuliert, dass ich nicht die Namen nenne. Das Einzige, was ich gemacht habe, war, die Position des Bundestrainers natürlich zu hinterfragen", erklärte Hummels und zog dabei den Vergleich zur Amtszeit von Jogi Löw.

"Dann muss man fragen: Was war in den knapp vier Jahren Amtszeit richtig gut und was nicht so gut? Dann werden Entscheidungen getroffen. Es ist schon irgendwo schwer vorstellbar, dass es so weitergehen soll."
Mats Hummels (MagentaTV)

"Man muss einfach daran denken, wie erfolgreich Jogi Löw war, der sechs Turniere in Folge im Halbfinale oder Finale stand oder das Turnier gewonnen hat. Bei dem wurden nach einem schlechten Turnier 2018 schon so laut Konsequenzen gefordert, dass er sich im März 2019 genötigt gefühlt hat, einen schlechten Schritt für den deutschen Fußball zu tun, um selber noch dableiben zu können". sagte Hummels.

Der Weltmeister von 2014 führt mit Blick auf Nagelsmann aus: "Dann muss man fragen: Was war in den knapp vier Jahren Amtszeit richtig gut und was nicht so gut? Dann werden Entscheidungen getroffen. Es ist schon irgendwo schwer vorstellbar, dass es so weitergehen soll."


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