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Blüht er nun endlich auf? Neue Rolle für Effzeh-Profi

Alessio Castro-Montes hat ein kompliziertes erstes Jahr beim 1. FC Köln hinter sich. Dennoch planen die Verantwortlichen weiter fest mit dem Allrounder - allerdings in einer neuen Rolle.
Alessio Castro-Montes wartet noch auf seinen Durchbruch beim Effzeh
Alessio Castro-Montes wartet noch auf seinen Durchbruch beim Effzeh | Christof Koepsel/GettyImages

Während das Grundgerüst vieler Bundesligisten bereits steht, wird beim 1. FC Köln noch eifrig am Kader für die kommende Saison gearbeitet. Nach der Verpflichtung von Luka Lochoshvili steht nun immerhin auch der Transfer des Linksverteidigers Gideon Mensah kurz bevor. Allerdings haben Abgänge wie Jakub Kaminski, Eric Martel oder Kristoffer Lund zahlreiche Lücken gerissen, die es noch zu schließen gilt.

Auch weil sich die Suche nach Neuzugängen schwierig gestaltet, könnten einige dieser offenen Positionen auch mit Spielern aus dem aktuellen Kader besetzt werden. Das betrifft beispielsweise die rechte Abwehrseite. Laut Express darf sich Alessio Castro-Montes Hoffnungen machen, dort eingesetzt zu werden.

Nach seiner Ankunft im September tat sich der Allrounder lange Zeit schwer, überzeugte den damaligen Trainer Lukas Kwasniok dann aber mit einer gelungenen Wintervorbereitung und erhielt in der Rückrunde mehr Einsätze. Dabei deutete er immer wieder seine Qualitäten an, konnte sein Potenzial aber nie vollends ausschöpfen. Ein Grund dafür war ein Muskelfaserriss, der ihn mitten in der zweiten Saisonhälfte ausbremste.

Castro-Montes soll Druck ausüben - Kessler plant zwei Neuzugänge für hinten links

In seinem zweiten Jahr in der Domstadt soll nun alles besser werden. Laut dem Bericht soll Castro-Montes auf der Position des Rechtsverteidigers beziehungsweise des rechten Schienenspielers Sebastian Sebulonsen Konkurrenz machen. Das bedeutet gleichzeitig, dass der Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler für die linke Seite zwei Verstärkungen plant. Neben Mensah soll also noch ein weiterer Linksverteidiger ans Geißbockheim wechseln und den ghanaischen Nationalspieler herausfordern.

Eine Hintertür lässt sich der Effzeh bei Castro-Montes aber wohl offen. Sollte Sebulonsen, der in der vergangenen Saison einer der großen Lichtblicke war, seinen Platz rechts hinten behaupten können, könnte der Belgier eine Position weiter vorne spielen. Von der Flexibilität des technisch starken Spielers soll der Effzeh - und auch Castro-Montes selbst - in der zweiten Saison jedenfalls noch mehr profitieren.


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