Beim 1. FC Köln richtet sich der Blick auf die neue Saison. Nachdem die Domstädter am Ende der vergangenen Spielzeit den Klassenerhalt eintüten konnten, muss Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler den Kader fit machen, um dieses Kunststück auch in der kommenden Saison zu wiederholen.
Bisher verläuft die Transferphase sehr geschäftig. Viele Spieler haben den Effzeh verlassen, darunter Eric Martel sowie die Leihspieler Cenk Özkacar und Kristoffer Lund. Im Gegenzug verpflichtete Köln Tom Krauß, Jahmai Simpson-Pusey und Jakub Kaminski fest.
Letzterer verlässt Köln jedoch schon wieder. Kaminski zieht es für 17 Millionen Euro zu Benfica Lissabon. Das Geld wiederum kann der Effzeh komplett reinvestieren. Kessler wird das freuen, denn im Kader des Effzeh gibt es weiterhin einige Baustellen.
Kölns klare Prioritäten
Die Linksverteidiger-Position gehört nicht mehr dazu. Die Verpflichtung vom ghanaischen WM-Fahrer Gideon Mensah ist quasi perfekt. Der 27-Jährige kostet keine Ablöse und dürfte sofort Stammspieler in der Mannschaft von Rene Wagner sein.
Laut Sky sollen im Anschluss vor allem zwei Positionen bzw. Spielertypen priorisiert werden. Zum einen wird nach einem "Mann für das Grobe" im Mittelfeldzentrum gefahndet, zum anderen braucht es einen Ersatz für den abgewanderten Kaminski.
Beide Spieler sollen dabei sofort qualitativ sofort weiterhelfen, finanziell sollen jedoch keine größeren Wagnisse eingegangen werden. Ebenfalls hält man in der Domstadt die Augen nach einem Backup für Stürmer Ragnar Ache offen. Das steht auf der Prioliste jedoch nicht ganz oben.
Schwierige Suche nach Kaminski-Ersatz?
Seinen Mann fürs Grobe hat der Effzeh womöglich schon in Edson Alvarez gefunden. Der Mexikaner wird seit mehreren Tagen mit einem Wechsel nach Köln in Verbindung gebracht, allerdings gibt es einiges an Konkurrenz.
Die Suche nach einem Ersatz für Jakub Kaminski könnte sich schwieriger gestalten. Flügelspieler, die sofort den Unterschied ausmachen können, sind traditionell etwas teurer, hier könnte es also gut sein, dass Thomas Kessler am Ende eine kreative Lösung aus dem Hut zaubert.
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