Bleibt Eric Martel? Neue Tendenz beim Köln-Star
Von Franz Krafczyk

Eric Martel ist beim 1. FC Köln mittlerweile unverzichtbar. Seit seiner Ankunft im Sommer 2022 hat der Mittelfeldspieler eine überragende Entwicklung durchgemacht. Obwohl er in dieser Saison aufgrund der vielen Verletzungen in der Innenverteidigung auch schon auf einer ungewohnten Position aushelfen musste, ist auf den 23-Jährigen stets Verlass.
Was Martel aber zumindest im Hinterkopf beschäftigen dürfte, ist seine Zukunftsfrage. Sein Vertrag läuft im kommenden Sommer aus, eine Entscheidung ist noch nicht gefallen. Doch nun gibt es wohl eine erste Tendenz, die den Effzeh-Anhängern gefallen dürfte.
Laut Sport Bild spricht immer mehr dafür, dass Martel seinen Vertrag bei den Kölnern verlängert. Zwar soll der Spieler mit seinem Berater Michael Reschke noch nicht auf Gesprächsangebote des Vereins eingegangen sein. Reschke, der in der Vergangenheit unter anderem für den FC Bayern als Manager tätig war, bezeichnet einen Verbleib in der Domstadt aber als "durchaus möglich".
Für Martel zählt die sportliche Perspektive - Bislang noch keine attraktive Anfrage
Der Hauptgrund dafür ist offenbar, dass Martel bislang noch kein attraktiveres Angebot eines anderen Vereins vorliegt. Ein Interessent sei beispielsweise die AC Florenz, doch trotz des klangvollen Namens wäre ein Wechsel in die Toskana ein sportlicher Rückschritt. Anders als der Effzeh in der Bundesliga, steckt die Fiorentina in der Serie A im Abstiegskampf. Laut Reschke spielt beim Sechser in erster Linie nicht das Geld, sondern die sportliche Perspektive eine Rolle.
Martel, der bis zum Sommer Kapitän der U21-Nationalmannschaft war, würde nur dann den Verein wechseln, wenn ihm ein sportlicher Aufstieg winken würde. Sein neuer Verein müsste ihm einen Stammplatz und im besten Fall auch die Teilnahme an einem internationalen Wettbewerb garantieren. Eine solche Option hat sich bislang aber wohl noch nicht aufgetan.
Trotz seiner wichtigen Rolle beim Effzeh sollte sich Martel mit seiner Entscheidung nicht zu viel Zeit lassen. Da Sportdirektor Thomas Kessler ab Frühjahr den Kader für die kommende Saison planen muss, wird er sich frühzeitig mit einem möglichen Nachfolger für Martel umsehen wollen.
Dem Bericht zufolge ist zu erwarten, dass sich beide Seiten im Februar zu weiteren Gesprächen zusammensetzen. Dann dürfte auch besser abzusehen sein, in welcher Liga die Rheinländer in der kommenden Saison spielen.
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