Dass José Mourinho zum zweiten Mal nach 2010 Real Madrid übernehmen wird, steht quasi fest. Dennoch lässt die offizielle Verkündung der Königlichen weiter auf sich warten. Vermutlich wollte Real zunächst einmal die Chaos-Saison halbwegs versöhnlich zu Ende bringen.
Am Wochenende verbaschiedeten die Blancos ihre langjährigen Spieler David Alaba und Dani Carvajal. Die auslaufenden Verträge des Duos werden nicht verlängert, insbesondere Carvajal fiel der Abschied von "seinem" Verein dabei sehr schwer und er weinte teilweise bitterlich.
Die Abgänge sind ein erstes Indiz dafür, dass die Real-Mannschaft in der kommenden Saison ein neues Gesicht haben wird. An der Seitenlinie stehen soll dann Mourinho, doch es gibt dabei jetzt ein neues Problem.
Mourinho wird teuer
Denn wie die as berichtet, wird der Portugiese für Real teurer als bisher angenommen. Laut der spanischen Zeitung ist nämlich die Ausstiegsklausel in Mourinhos Vertrag von sieben Millionen Euro abgelaufen. Stattdessen verlangt Benfica Lissabon mit 15 Millionen Euro jetzt mehr als das Doppelte.
Mourinhos Ausstiegsklausel war dabei nur für die ersten zehn Tage nach dem Saisonfinale gültig. Durch die internen Turbulenzen habe man bei Real aber schlichtweg den Zeitpunkt verpasst, die Klausel zu ziehen.
Benfica bleibt gelassen
Zudem verzögert der Machtkampf innerhalb des Klubs die Verpflichtung weiter. Präsident Florentino Perez hatte in seiner aufsehenerregenden Pressekonferenz Neuwahlen ausgerufen, neben dem 79-Jährigen will sich auch der 42 Jahre jüngere Enrique Riquelme zur Wahl stellen.
Bis diese Sache geklärt ist, dürfte nicht mit einer Verkündung des Wechsels zu rechnen sein – auch wenn bei Benfica mittlerweile jeder davon ausgeht, dass der Deal früher oder später über die Bühne geht. Mit Fulham-Coach Marco Silva haben die Portugiesen dabei auch schon einen Ersatz für The Special One an der Angel.
Weitere Real-News lesen:
