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Präsidentschaftswahlen bei Real: Erster Perez-Konkurrent macht Ernst

Florentino Perez hat für die Präsidentschafts-Neuwahlen bei Real Madrid erste Konkurrenz bekommen.
Enrique Riquelme will Real-Präsident werden
Enrique Riquelme will Real-Präsident werden | Europa Press News/GettyImages

Bei Real Madrid regiert im Mai 2026 das Chaos – so viel kann man bedenkenlos festhalten. Angefangen mit der Prügelei zwischen Fede Valverde und Aurelien Tchouameni, über die denkwürdige Pressekonferenz von Florentino Perez bis hin zum Streit zwischen Kylian Mbappé und Trainer Alvaro Arbeloa war alles dabei. Und jetzt scheint auch noch José Mourinho sein Trainer-Comeback zu feiern.

Es sind also turbulente Zeiten bei den Königlichen, welche auch noch ein Weilchen anhalten werden. Denn Real-Präsident Perez rief bei seiner Pressekonferenz zu Neuwahlen auf – und bekommt jetzt vor den Wahlen am 07. Juni anscheinend den ersten echten Konkurrenten.

Frischer Wind?

Dieser hört auf den Namen Enrique Riquelme. Der 37-Jährige informierte am Donnerstagnachmittag die Wahlkommission über seien Kandidaturabsicht, womit ihm nun 48 Stunden bleiben, seine Bewerbung endgültig einzureichen.

Die Formalia sind dabei kein Hindernis. Riquelme hat bereits die notwendige Bankgarantie in Höhe von 194 Millionen Euro aufgetrieben, die für eine Kandidatur verpflichtend ist. Der 37-Jährige hat mithilfe der Energie-Firma Cox Energy Milliarden verdient und ist der CEO des Unternehmens.

Bis Samstag muss er jetzt sein Führungsteam benennen, das ihn im Falle eines Sieges bei seiner Präsidentschaft unterstützt.

Enges Rennen vorprogrammiert?

Erste Giftpfeile zwischen den beiden Kandidaten flogen auch bereits umher. Riquelme erklärte, dass es einen "transparenteren" und breiter angelegten Prozess bei den Wahlen brauche. In einem offenem Brief an Perez schrieb er: "Der Madridismo verdient Zeit, Ruhe und Reflexion."

"Er ist ein Unternehmer aus dem Energiesektor mit mexikanischem Akzent."
Florentino Perez über Enrique Riquelme

Der 79-Jährige ist auf seinen 42 Jahre jüngeren Konkurrenten hingegen überhaupt nicht gut zu sprechen. Bereits bei seiner Pressekonferenz äußerte er sich abfällig über Riquelme: "Er ist ein Unternehmer aus dem Energiesektor mit mexikanischem Akzent." Gleichzeitig motivierte er ihn sarkastisch, dass Riquelme "sich doch bitte aufstellen solle".

Perez scheint sich seines Sieges also sehr sicher zu sein, viele Socios (Vereinsmitglieder) könnten allerdings auch einen Neustart sowie frischen Wind favorisieren – dafür verlief die abgelaufene Saison viel zu chaotisch. Es könnte also ein Kopf-an-Kopf-Duell zwischen Riquelme und Perez werden.


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