Bei Eintracht Frankfurt häufen sich rund zwei Wochen vor dem Ende der Transferphase die Baustellen. Kaua Santos bekam das Vertrauen entzogen, statt ihm soll Noah Atubolu die neue Nummer eins am Main werden.
Zudem befinden sich die Frankfurter in Verhandlungen mit Stade Rennes in Verhandlungen bezüglich Innenverteidiger Lilian Brassier. Der 26-Jährige ist der klare Wunschkandidat für die vakante Position in der Abwehr (90min berichtete).
Die dritte Baustelle ist der Sturm, wo Sportvorstand Markus Krösche weiter an der Verpflichtung von Arnaud Kalimuendo arbeitet. Bei einem anderen Angreifer wurden hingegen jetzt Fakten geschaffen.
Absage an Top-Klub
Die Rede ist von Can Uzun. Der 20-Jährige erlebte eine schwierige Saison und war vor allem unter Ex-Trainer Albert Riera komplett außen vor. Das führte dazu, dass Gerüchte über einen Abschied des türkischen Nationalspielers auftauchten.
Insbesondere Galatasaray Istanbul wollte Uzun verpflichten. Doch laut Sky hat der 20-Jährige dem türkischen Rekordmeister abgesagt und wird dementsprechend nicht an den Bosporus wechseln. Galatasaray verpflichtete daraufhin mit Aleksey Batrakov sofort eine Alternative.
Verbleib nicht in Stein gemeißelt
Entschieden ist ein Verbleib von Uzun in der Main-Metropole damit allerdings immer noch nicht. Weiterhin sollen Klubs aus Italien und Spanien ein Auge auf ihn geworfen haben und sollen nach Sky-Informationen 30 bis 35 Millionen Euro bieten wollen.
Zu wenig für die Eintracht, der eher Summen zwischen 50 und 60 Millionen Euro für den talentierten Offensivspieler vorschweben. Die Diskrepanz ist also noch groß, nicht auszuschließen allerdings, dass diese bis zum Deadline Day noch überbrückt wird.
Und dann könnte ein Uzun-Abschied unter Umständen richtig heiß werden, denn Frankfurt muss nach der geplanten Shoppingtour unbedingt noch Einnahmen generieren, da man das Geschäftsjahr mit einem Gewinn von 50 Millionen Euro abschließen will.
Die Personalie Uzun sollte man also bis zum Deadline Day besonders intensiv beobachten.
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