Eintracht Frankfurt möchte bis zum Ende der Transferperiode noch drei Transfers eintüten: Ein Torwart, ein Innenverteidiger und ein Stürmer sollen noch kommen. Während im Tor der Freiburger Noah Atubolu der Favorit zu sein scheint, gibt es auch für die Abwehr einen konkreten Namen.
Laut Bild-Angaben ist Lilian Brassier im Visier der SGE, die bereits an einer Verpflichtung des 26-Jährigen arbeite. Brassier steht noch bis 2029 bei Stade Rennes unter Vertrag – der Verein, von dem vor zwei Jahren auch Arthur Theate nach Frankfurt gekommen war.
Da die Franzosen zu viele Innenverteidiger in ihrem Kader haben, würden sie Brassier beim richtigen Angebot wohl abgegeben. Ein Preisschild wird nicht genannt, doch die Bild vermutet, dass Frankfurt weniger als zwölf Millionen Euro zahlen möchte. So hoch wird nicht nur Brassiers Marktwert bei Transfermarkt geschätzt, sondern diese Summe zahlte Rennes auch erst im vergangenen Sommer, um Brassier unter Vertrag zu nehmen.
Mit seinen 26 Jahren kommt Brassier bereits auf 161 Einsätze in der Ligue 1, davon 27 in der vergangenen Saison. Er wird von der Bild als zweikampfstark beschrieben, soll zudem ein ordentliches Tempo haben. Als Linksfuß wäre er ein passendes Pendant zu Kapitän Robin Koch – und ein passender Ersatz für Theate, bei dem nach wie vor ein Abgang im Raum steht.
Frankfurt guckt gerne in die Ligue 1 – wegen Hütter
Neben Brassier soll auch Clement Akpa von AJ Auxerre auf der Frankfurter Liste stehen. Dass die Eintracht in der Ligue 1 nach einem neuen Verteidiger sucht, kommt nicht von ungefähr. Denn dem Bericht zufolge soll Hütter, der zwei Jahre lang die AS Monaco trainiert hat, von der Mentalität und Spielweise der Ligue-1-Abwehrspieler beeindruckt sein.
Und was sicherlich auch eine Rolle spielt: Im Gegensatz zu anderen Topligen sind Spieler aus der französischen Liga meist noch bezahlbar.
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