Die Stürmersuche beim FC Barcelona, sie ist eines der großen übergreifenden Themen in diesem Sommer. Früh legte sich die Blaugrana auf Julian Alvarez als Wunschkandidaten fest, doch Atlético Madrid will den Argentinier nicht gehen lassen – allen Mitteln von Alvarez zum Trotz.
Daher befasst man sich bei den Katalanen mit möglichen Alternativen und ist dabei auf Luis Suarez gestoßen. Der Namensvetter der uruguayischen Legende, die in den 2010er-Jahren gemeinsam mit Lionel Messi und Neymar eine Ära bei Barça prägte, ist bei Sporting Lissabon zu einem der besten Torjäger Europas gereift.
In der letzten Saison erzielte er in der portugiesischen Liga 28 Tore in 32 Spielen und sammelte zudem noch sieben Assists, womit er unterm Strich knapp 1,1 Scorerpunkte pro Spiel verbuchte.
Sportings klarer Standpunkt
Diese Qualität ist Barça nicht verborgen geblieben und in der letzten Woche gab es erste Gerüchte um einen möglichen Wechsel des Kolumbianers. Doch Fabrizio Romano nimmt diesen jetzt den Wind aus den Segeln.
Der Italiener berichtet, dass Barcelona nicht dazu bereit ist, die Ausstiegsklausel in Höhe von 80 Millionen Euro zu ziehen. Insofern ist ein Scheitern des Deals wahrscheinlich, da Sporting den 28-Jährigen nicht für weniger abgeben will und ohnehin von seinem Verbleib ausgeht.
Barça unter Zugzwang
Der amtierende spanische Meister wird sich also umorientieren müssen – und steht dabei unter Druck. Denn nach dem Abgang von Ferran Torres in Richtung PSG haben die Blaugrana keinen etatmäßigen Mittelstürmer im Kader.
Das führte dazu, dass im Testspiel gegen den FC Basel Raphinha in vorderster Front auflaufen musste. Der Brasilianer machte seine Sache zwar ordentlich, doch es war zu sehen, dass der 29-Jährige sich auf dem Flügel wohler fühlt.
Die Uhr tickt also in der katalanischen Hauptstadt, es bleiben nur noch rund zwei Wochen, um die neue Nummer neun zu verpflichten – ansonsten droht den Katalanen eine komplizierte Saison.
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