Sportchef Markus Krösche hat bei Eintracht Frankfurt in den letzten Wochen der Transferperiode noch alle Hände voll zu tun, schließlich gibt es im Kader noch so manchen Spieler, der keine Perspektive besitzt und abgegeben werden soll. Bei Junior Dina Ebimbe, der sich für eine kleine Ablöse dem FC Schalke anschließt, konnte Krösche immerhin Fakten schaffen.
Daneben tut man sich am Main jedoch schwer, Abnehmer für die Streichkandidaten zu finden. Ja, Michy Batshuayi hat Interesse in der Wüste geweckt und könnte bald ebenfalls gehen, doch mit Niels Nkounkou, Ellyes Skhiri, Noel Futkeu, Jessic Ngankam und Elye Wahi gibt es noch weitere Spieler – gerade bei Wahi ist die Hängepartie um seine Zukunft ein Ärgernis.
Der ivorische WM-Spieler ist der mit Abstand werthaltigste Streichkandidat der Hessen, entsprechend wichtig wäre es, ihn endlich an den Mann zu bekommen. Zumal er Platz (und Budget) freimachen würde für Arnaud Kalimuendo, den die Frankfurter immer noch gerne zurückholen würden.
Laut Bild-Angaben gibt es zwar "zwei, drei Interessenten" für Wahi, doch konkrete Bewegungen sind trotz der Bemühungen seiner Agentur bislang Fehlanzeige. Dem Bericht zufolge sind die Bosse mittlerweile von dieser Hängepartie genervt!
Nizza hätte Wahi gerne wieder, aber...
In Frankreich hatte RMC Sport zuletzt berichtet, dass OGC Nizza Wahi nach der erfolgreichen Leihe gerne behalten würde – den Franzosen schwebt aber wohl eher ein erneutes Leihgeschäft vor. Die 20 Millionen Euro, die Frankfurt für den Angreifer haben möchte, sind (zu) schwer zu stemmen. Das macht den Deal natürlich enorm kompliziert.
Je näher das Ende der Transferperiode rückt, desto mehr geraten die Adlerträger unter Druck. Und desto wahrscheinlicher ist es, dass sie im Wahi-Poker Kompromisse eingehen müssen. Nur allzu verständlich, dass das den Verantwortlichen die Laune verdirbt.
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