Eintracht Frankfurt ist bei der Suche nach einem Abnehmer für den ausgebooteten Michy Batshuayi offenbar fündig geworden. Der Stürmer steht seit Beginn der Vorbereitung unter Trainer Adi Hütter bei der SGE auf dem Abstellgleis: Neben Ellyes Skhiri, Jessic Ngankam und Noel Futkeu gehörte
Batshuayi zu dem namhaften Quartett, das Hütter schon nicht mit ins Trainingslager nach Grassau genommen hatte.
Nun steht Batshuayis Abgang unmittelbar bevor - zu einem deutschen Trainer. Laut eines Berichts der saudischen Zeitung Okaz, der sich mit Informationen der Bild deckt, soll sich der der 32 Jahre alte Belgier, der bei der Eintracht mit einem Jahresgehalt von rund drei Millionen Euro zu den Großverdienern zählt, zeitnah dem saudischen Erstligisten Al-Shabab anschließen.
Der seit Juli von Ex-Bochum-Coach Thomas Letsch trainierte Pro-League-Klub wolle den Transfer demnach ebenso schnell über die Bühne bringen wie die Frankfurter. Die Vertragsdetails seien jedoch noch zu klären. Bei Al-Shabab steht im Ex-Leverkusener Tin Jedvaj derzeit schon ein ehemaliger Bundesligaprofi unter Vertrag.
Durchbruch in Frankfurt blieb aus
Bei der Eintracht konnte sich der 55-malige belgische Nationalspieler Batshuayi nach seiner Ankunft im Februar 2025 nicht durchsetzen. Insgesamt lief er 21 Mal für die SGE auf und erzielte dabei vier Treffer. Nur vier Startelfeinsätze stehen zu Buche. In der vergangenen Saison war er aufgrund einer Fußverletzung von Mitte Dezember bis zum Saisonende gänzlich außen vor. Schon Batshuayis erste, deutlich vielversprechendere Zeit in der Bundesliga bei Borussia Dortmund hatte 2018 durch eine Verletzung ein jähes Ende gefunden.
Bei der Eintracht basteln Trainer Adi Hütter und Sportvorstand Markus Krösche weiter intensiv am Wunschkader für die kommende Saison - für den es noch weiterer Abgänge bedarf. Neben Batshuayi und dem vor einem Wechsel zu Schalke 04 stehenden Junior Dina Ebimbe soll auch Elye Wahi den Verein verlassen. Laut Bild gebe es für den 23 Jahre alten Angreifer aus der Elfenbeinküste mehrere Interessenten, konkret seien die Verhandlungen aber noch nicht geworden.
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