Dass Werder Bremen noch nach Verstärkung im Sturm Ausschau hält, ist seit Wochen bekannt. Die Grün-Weißen wollen nicht nur mit dem Trio aus Salim Musah, Cedric Itten und Kenny Quetant in die neue Saison gehen.
Ein weiterer Angreifer soll her, besonders heiß wurden zuletzt die Namen Tomas Bobcik und Thijs Dallinga diskutiert. Letzterer ist etwas günstiger, hat anders als Bobcik zuletzt allerdings auch nicht seinen Torinstinkt unter Beweis stellen können.
In den letzten zwei Jahren erzielte er für den FC Bologna insgesamt nur fünf Treffer – eine mehr als ausbaufähige Ausbeute, zumal der Niederländer an der Weser als Stammspieler eingeplant wäre. Doch das ist nicht das einzige Problem für die Bremer.
Köln in der Pole Position
Denn wie der italienische Transfer-Experte Gianluca Di Marzio berichtet, bekommt Werder bei der anvisierten Verpflichtung Konkurrenz vom 1. FC Köln. Und damit nicht genug, denn laut Di Marzio sollen die Domstädter aktuell sogar die Nase vorn haben im Werben um Dallinga.
Die Kölner suchen noch nach einem Backup für Ragnar Ache, der beim letztjährigen Aufsteiger die unumstrittene Nummer eins ist. Kölns Vorteil: Das Scheckbuch sitzt in der Rhein-Metropole deutlich lockerer als am Osterdeich.
Wird es jetzt Bobcek oder Cuello?
Der Effzeh hat erst einen Bruchteil der Summe investiert, die man für den Verkauf von Jakub Kaminski an Benfica Lissabon eingestrichen hat (ca. 17,5 Mio. Euro). Das nötige Kleingeld für Dallinga, der angesichts eines Marktwerts von neun Millionen Euro und einem Vertrag bis 2028 nicht günstig werden dürfte, ist also vorhanden.
Und so könnte es am Ende dazu kommen, dass sich Werder Bremen erneut umorientieren muss. Immerhin: Mit Bobcek und dem Argentinier Alexis Cuello von San Lorenzo haben die Grün-Weißen bereits zwei Alternativen auf der Liste.
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