Der Verletzungsschock bei Nico Schlotterbeck ist sowohl für das DFB-Team, als auch Borussia Dortmund nur schwer zu verdauen. Gegen die Elfenbeinküste zog sich der 26-Jährige einen Innenbandriss zu und wird für mindestens acht Wochen fehlen.
Für Schlotterbeck ist das extrem bitter, der Nationalmannschaft kann er bei der WM damit nicht mehr helfen. Und auch ein möglicher Wechsel ist ob der Verletzung unsicherer geworden. Seit Monaten ist bekannt, dass der Innenverteidiger in seinem Vertrag eine Ausstiegsklausel hat, die unter anderem vom FC Liverpool und Real Madrid gezogen werden kann.
Überraschungskandidat beim BVB
Laut Transferexperte Gianluca Di Marzio wappnet man sich bei den Schwarz-Gelben bereits für dieses Szenario. Der Italiener berichtet, dass die Dortmunder Marc-Oliver Kempf vom FC Como als Ersatz für Schlotterbeck ins Visier genommen haben.
Der Vorteil aus des BVB: Kempfs Vertrag läuft nur noch ein Jahr, er würde also nur einen Bruchteil der Ablöse kosten, die man mit einem Schlotterbeck-Verkauf einnehmen würde. Como will den Kontrakt mit dem 31-Jährigen jedoch unbedingt verlängern, Cheftrainer Cesc Fabregas gilt als großer Fan des ehemaligen Berliners.
Ist Kempf wirklich gut genug?
Allerdings darf in Frage gestellt werden, inwieweit Kempf wirklich ein passender Schlotterbeck-Nachfolger wäre. Er ist bereits 31 Jahre alt und hat dazu bislang noch nie in seiner Karriere international gespielt.
Zudem ist der BVB noch einmal eine andere Hausnummer als Como, Hertha BSC, VfB Stuttgart oder der SC Freiburg, wo Kempf in seiner bisherigen Karriere spielte. Das Gerücht ist also daher mit sehr viel Vorsicht zu genießen.
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