Bayern München ist nach dem 2:1-Sieg gegen Real Madrid in der Champions League weiterhin fest auf Triple-Kurs. Im Hintergrund planen Sportvorstand Max Eberl und Sportdirektor Christoph Freund jedoch bereits den Kader für die neue Saison.
Leon Goretzka und Raphael Guerreiro werden den Rekordmeister im Sommer verlassen, was vor allem Gehaltsbudget freischaufelt. Wie genau der freigewordene Gehaltsspielraum genutzt wird, ist dabei noch offen, laut dem Telegraph könnte ein großer Teil allerdings in einen Premier-League-Star fließen.
Heiß begehrt
Angeblich sind die Münchner nämlich ins Rennen um Morgan Rogers eingestiegen. Der 23-Jährige ist der große Star bei Aston Villa und kommt in dieser Saison auf 13 Scorerpunkte in 31 Premier-League-Spielen. Zudem gehört er mit einem Marktwert von 80 Millionen Euro (laut transfermarkt.de) zu den wertvollsten Spielern der Liga.
Die Bayern sind mit ihrem vermeintlichen Interesse jedoch nicht allein. Auch Manchester United, Arsenal, Liverpool und Paris Saint-Germain haben den 23-Jährigen auf dem Zettel, der sich durch eine starke WM für England weiter ins Rampenlicht spielen könnte – und Villa eine noch höhere Ablöse einbringen könnte.
Geht Bayern mit?
Bereits jetzt fordern die Villains laut dem Mirror rund 92 Millionen Euro für ihren offensiven Mittelfeldspieler. Eine gute WM sowie ein mögliches Wettbieten könnte den Preis weiter steigen lassen. Schließlich hat Villa angesichts eines Vertrags bis 2031 überhaupt keinen Druck, Rogers zu verkaufen.
Dass die Bayern bei den genannten Summen mitgehen werden, ist höchst unwahrscheinlich. Zum einen sind sie auf Rogers Paradeposition im offensiven Mittelfeld bereits ausreichend gut besetzt. Zum anderen wollen die Münchner ihren im letzten Sommer begonnenen Sparkurs weiter fortsetzen und stattdessen den Fokus auf die eigenen Talente legen. Insofern wäre ein Wechsel von Rogers zu den Bayern - ohne größere Abgänge - schon eine faustdicke Überraschung.
