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Benfica-Deal vor dem Aus? Was einen Palhinha-Verkauf so schwierig macht

Der FC Bayern möchte Joao Palhinha unbedingt verkaufen. Für Haupt-Interessent Benfica gibt es aber ein großes Hindernis.
Kann Benfica einen Kauf von Joao Palhinha stemmen?
Kann Benfica einen Kauf von Joao Palhinha stemmen? | Richard Heathcote/GettyImages

Für den FC Bayern wäre es optimal gewesen, wenn Tottenham Hotspur die Kaufoption für Joao Palhinha gezogen hätte und das Thema somit vom Tisch wäre. Die Realität sieht allerdings ganz anders aus. Die Spurs haben sich gegen Palhinha entschieden, weshalb sich die Münchner einen anderen Abnehmer suchen müssen. Interessenten gibt es, jedoch offenbar keine zahlungskräftigen.

Die heißeste Spur führt aktuell nicht mehr zu Sporting, sondern zu Benfica Lissabon. Der Traditionsklub aus Portugal möchte den Routinier gerne verpflichten und befindet sich laut Informationen der Bild auch in Gesprächen mit dem 31-Jährigen.

Hat Benfica gar nicht die nötige Kohle für Palhinha?

Zwar ist der Klub portugiesischen Quellen zufolge bereit, die von Bayern geforderten rund 25 Millionen Euro Ablöse zu bezahlen, jedoch widerspricht die Bild in diesem Punkt. Benfica soll sich schon schwer damit tun, ein 20-Millionen-Paket zu stemmen, welches Ablöse und Gehalt vereint.

Bedenkt man nun, dass Palhinha beim FC Bayern 8,5 Millionen Euro pro Jahr verdient, dürfte klar sein, dass die Ablöse nicht mehr den Vorstellungen der Münchner entsprechen kann. Sowohl Palhinha als auch der FC Bayern müssten ihre Forderungen drastisch reduzieren, damit ein Deal über die Bühne gehen könnte. Dies ist nicht wirklich realistisch.

Eine mögliche Lösung des Problems könnte dem Bild-Bericht zufolge in einer Leihe mit Kaufoption oder einer Kaufpflicht bestehen. Die portugiesische Zeitung A Bola hält dies ebenfalls für eine Option.

FC Bayern peilt Palhinha-Verkauf an

Eigentlich ist es aber das klare Ziel der Bayern, Geld durch Verkäufe zu erwirtschaften. Stand jetzt hat man die rund 100 Millionen Euro, die man für Nathaniel Brown und Ismael Saibari investiert hat, noch nicht ansatzweise reingeholt. Demnach hat Max Eberl den klaren Auftrag, Spieler wie Palhinha nicht zu verleihen, sondern zu verkaufen.

Eine Leihe mit Kaufoption wäre für den FC Bayern wohl keine zufriedenstellende Lösung. Ein solches Modell hat in der Vergangenheit zu selten zu einem festen Verkauf geführt. Bryan Zaragoza oder Palhinha selbst sind beste Beispiele dafür. Bei einer Leihe mit Kaufpflicht würde der Geldhahn zwar nicht sofort aufgehen, jedoch hätte der FCB zumindest die Garantie, dass es im kommenden Sommer so weit ist.

Der entscheidende Faktor im Palhinha-Poker könnte nun Benfica-Coach Marco Silva sein. Dieser hat bereits zu Fulham-Zeiten mit dem Portugiesen zusammengearbeitet und soll jetzt der große Treiber eines Deals sein. Sollte es ihm gelingen, die Verantwortlichen zu überzeugen, könnte der FC Bayern sein Palhinha-Problem womöglich lösen. Auch wenn wohl Kompromissbereitschaft gefordert ist.


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