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Bei Riera gepunktet: Dieser Eintracht-Star ist wieder im Aufwind

Bei Eintracht Frankfurt gibt es auch erfreuliche Teilerfolge bei Spielern, die von vielen bereits abgeschrieben wurden.
Eintracht-Coach Albert Riera
Eintracht-Coach Albert Riera | picture alliance/GettyImages

Eintracht Frankfurt hat in der laufenden Saison schon so manches Hoch und Tief hinter sich gebracht und vermutlich wäre manchem Fan eine etwas rundere und weniger achtbahnartige Saison lieber gewesen.

Dies ist aber nicht nur auf den hessischen Traditionsverein als Gesamtbild zu projizieren, sondern kann auch auf einzelne Spieler übertragen werden. Einer, der von derartigen Schwankungen und Extremen direkt betroffen war, hat sich nun stark zurückgekämpft.

Neustart für Skhiri?

Die Rede ist von Ellyes Skhiri, der permanent zwischen Stammkraft, Leistungsträger, Ergänzungsspieler und Verkaufskandidat pendelte.

Zuletzt gehörte der Tunesier unter Cheftrainer Albert Riera aber wieder zum gefragten Teil der Adler und durfte im Auswärtsspiel beim FC Augsburg am vergangenen Wochenende über 90 Minuten spielen – allerdings nicht wie gewohnt im defensiven Mittelfeld, wo der 30-Jährige sonst zuhause ist, sondern bereits zum dritten Mal unter Riera als Innenverteidiger. Bereits gegen den FC Bayern München am 23. Spieltag und gegen Mainz 05 am 27. Spieltag spielte Skhiri in der Abwehrkette.

Eigeninitiative wird belohnt

Dass sich Skhiri wieder für höhere Aufgaben interessant gemacht hat, scheint vor allem an seiner großen Eigeninitiative zu liegen. Wie die Bild berichtet, hat der 81-fache tunesische Nationalspieler aktiv das Gespräch mit SGE-Coach Riera gesucht, um in Erfahrung zu bringen, was er genau verbessern muss und wie er sich für den Spanier wieder interessant machen kann. Statt dem großen Meckern und Schmollen also ein konstruktiver Weg aus der kleinen Krise.

Ellyes Skhiri fand sich zuletzt erneut in der Abwehrreihe wieder
Ellyes Skhiri fand sich zuletzt erneut in der Abwehrreihe wieder | NurPhoto/GettyImages

Dass Skhiri genau diesen Weg ausgewählt hatte, schien bei Riera offenbar gut angekommen zu sein. Skhiri selbst sagte nach dem Augsburg-Duell mit ehrlichen Worten: "Für mich waren die letzten Monate auch nicht so einfach. Ich habe nicht so viel gespielt“, doch nun scheint ein neues Feuer gewckt: "Wir müssen die Intensität aus der zweiten Hälfte in Augsburg über die vollen 90 Minuten auf den Platz bringen. Es wird ein ganz anderes Spiel, wir werden auf jeden Fall bereit sein.“

Eine klare Ansage also vom wiedererstarkten Dauerläufer, der mit seinem Auftritt in Augsburg weitere Pluspunkte bei Cheftrainer Riera gesichert haben sollte.


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