Während ein Großteil des Bayern-Kaders sich im Rahmen der Asien-Tour auf die kommende Saison vorbereitet, schuften andere Münchner an der Säbener Straße. Die Rede ist von Ismael Saibari, Jamal Musiala, Alphonso Davies, Lennart Karl und Serge Gnabry, die allesamt mit Verletzungen zu tun hatten oder noch immer zu tun haben.
Laut Informationen von tz-Reporter Manuel Bonke hinken mit Karl und Gnabry zwei Akteure im Vergleich zu ihren Mitspielern hinterher. Karl soll sich bei der Einheit am Donnerstag häufig an den Rücken gefasst und schmerzhaft das Gesicht verzogen haben. Der Youngster laboriert eigentlich noch an einem Muskelbündelriss. Umso ärgerlicher wäre es, wenn jetzt auch noch der Rücken langfristig Probleme bereiten würde.
Gnabry hatte sich im Aprill einen Ausriss der Adduktoren am rechten Oberschenkel zugezogen, was selbstredend keine einfache Verletzung ist. Folgerichtig ist es auch nicht ganz überraschend, dass auch er noch die Belastung kontrollieren muss und nichts überstürzen darf. Der Klub möchte bei beiden kein Risiko eingehen, was wohl damit einhergeht, dass beide beim Super-Cup-Match gegen den BVB am 22. August nicht von der Partie sein werden. Bei Karl gibt es womöglich eine kleine Chance, bei Gnabry hatte Max Eberl bereits angekündigt, dass es noch ein wenig länger dauern wird.
Davies und Saibari vor Rückkehr - was ist mit Musiala?
Definitiv mit dabei dürften hingegen Davies und Saibari sein, zumal diese auch in der kommenden Woche ins Mannschaftstraining einsteigen sollen. Wie genau der Fahrplan bei Musiala aussieht, ist hingegen unklar. Eberl meinte vor wenigen Tagen nur, dass Musiala nach der Rückkehr der Asienfahrer wieder eine Woche weiter sein werde als zuvor. Die Bayern werden auch beim 23-Jährigen kein Risiko eingehen, bei dem nach der WM im Rahmen einer Mini-OP eine Schraube aus dem Fuß entfernt wurde. Spätestens zum Bundesliga-Auftakt ist aber auch mit Musiala zu rechnen, sollte es im Supercup noch nicht mit einem Einsatz klappen.
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