Am Freitag hat der FC Bayern Ismael Saibari auf einer Pressekonferenz offiziell vorgestellt. Die neue Nummer 34 des deutschen Rekordmeisters kam für rund 50 Millionen Euro Ablöse von der PSV Eindhoven und soll die Möglichkeiten von Trainer Vincent Kompany in der Offensive erweitern.
Der 25 Jahre alte marokkanische Nationalspieler kann vor allem auf der Zehn und im Sturmzentrum glänzen, aber auch auf die Flügel ausweichen. Mit seinen drei Toren bei der vergangenen Weltmeisterschaft, unter anderem beim 1:1 gegen Brasilien, haben die FCB-Fans bereits einen Vorgeschmack auf Saibaris Qualitäten erspähen können.
"Meine Lieblingsposition ist auf der Zehn, das weiß jeder. Aber ich kann verschiedene Positionen bekleiden, im Spiel wechselt man sowieso immer. Ich kann auch auf der Seite spielen und etwas tiefer", erklärte das Sprachtalent auf der PK.
Saibari verriet: "Ich spreche fünf Sprachen – Englisch, Französisch, Spanisch, Arabisch und Niederländisch und hoffentlich bald auch Deutsch. Mir gefallen Sprachen, die unterschiedlichen Kulturen."
𝙐𝙣𝙨𝙚𝙧𝙚 𝙣𝙚𝙪𝙚 𝙉𝙪𝙢𝙢𝙚𝙧 𝟯𝟰. 🔴⚪️
— FC Bayern München (@FCBayern) August 14, 2026
Schön, dich bei uns zu haben, Ismael! 👋❤️ pic.twitter.com/FT2QZVS6gY
Palhinha-Transfer zu Aston Villa vom Tisch
"Mit Aston Villa werden wir keine Einigung hinbekommen."Max Eberl
Auf der Saibari-PK ging es derweil nicht nur über den Neuzugang. Sportvorstand Max Eberl wurde auch zu den Verkaufskandidaten befragt, nachdem die Bayern am Donnerstagabend den Abschied von Armindo Sieb in die MLS verkündeten.
Neben Sacha Boey und Bryan Zaragoza zählt Leih-Rückkehrer Joao Palhinha zu den weiteren Spielern, die der FCB noch abgeben möchte.
Der Portugiese selbst will zwar um seinen Platz beim FCB kämpfen, sollte sich keine gute Transfergelegenheit mehr ergeben. Diese schien allerdings mit Europa-League-Sieger Aston Villa gefunden worden zu sein.
Der 31-jährige Sechser war sich demnach auch schon mit den Villains einig. Die Bayern sollen ein erstes Leih-Angebot mit Kaufoption aber abgelehnt haben und pochen wohl auf einen festen Verkauf.
In den vergangenen Tagen schien man sich hierbei weiter anzunähern. Rund 20 bis 25 Millionen Euro könnten für Palhinha fällig werden. Für einen Champions-League-Teilnehmer von der Insel keine allzu herausfordernde Summe, könnte man meinen. Dennoch verkündete Eberl am Freitag: "Mit Aston Villa werden wir keine Einigung hinbekommen. Das funktioniert einfach nicht."
Eberl erklärte weiter: "Weil wir auch nicht in der Situation sind, alles machen zu müssen, was uns andere aufdrängen."
Eine Deadline, um die Verkaufskandidaten noch loszuwerden, gibt es laut Eberl nicht. "Bis 1. September, 20 Uhr", antwortete er auf eine entsprechende Frage. Dann schließt das Sommer-Transferfenster in der Bundesliga offiziell. Eberl und Co. werden also bis zum Schluss versuchen, einen Abnehmer für Palhinha, Boey und Zaragoza zu finden.
