Das Transferfenster nähert sich mit riesigen Schritten dem diesjährigen Deadline Day und während bei vielen Teams schon die Kaderstruktur steht, sieht es bei Eintracht Frankfurt anders aus. Die Hessen haben knapp zwei Wochen vor dem Ende der Transferphase gefühlt mehr Baustellen als zu Beginn.
Sowohl im Tor, als auch der Abwehr und dem Sturm soll noch etwas passieren. Kaua Santos wurde nach dem 0:7-Debakel gegen Brentford das Vertrauen komplett entzogen, weshalb er noch abgegeben werden könnte. Sein Nachfolger soll Noah Atubolu werden, der gerade erst aus Frust seine Berateragentur wechselte.
"Wir arbeiten im Hintergrund immer daran. Solange das Transferfenster offen hat, versuchen wir noch das Bestmögliche für uns zu machen. Wo das dann schlussendlich sein wird, werden wir dann noch sehen. Wir haben noch knapp zehn Tage Zeit", sagte auch Trainer Adi Hütter und forderte damit zwischen den Zeilen weitere Neuzugänge.
Ein neues Transfer-Motto
Um die Baustellen so schnell wie möglich zu schließen, hat der Aufsichtsrat sich jetzt zu einem drastischen Schritt entschlossen, der vor allem Sportvorstand Markus Krösche freuen dürfte.
Laut der Bild werden Verkäufe nämlich hinten angestellt, der Fokus liegt stattdessen auf Neuverpflichtungen. Das heißt, Krösche kann einkaufen, ohne vorher an die Abgangsseite denken zu müssen. Verkäufe soll es notfalls erst am Deadline Day geben. Agieren statt reagieren heißt also das neue Motto.
Endlich mehr Bewegung?
Oberstes Gebot sei aktuell, eine schlagkräftige und vor allem Bundesliga-taugliche Mannschaft zusammen zu stellen. Dafür soll neben Atubolu noch ein erfahrener und schneller Innenverteidiger kommen, der im besten Fall auch noch Linksfuß ist.
Übrigens: Laut der Bild sollen sowohl der neue Torwart als auch der neue Innenverteidiger bis zum Wochenende verpflichtet werden, dann startet die Eintracht im DFB-Pokal in die Pflichtspielsaison.
Im Sturm bleibt Arnaud Kalimuendo der Wunschkandidat, hier herrscht jedoch schon seit Wochen Stillstand. Der Franzose möchte zurück zur Eintracht, die Ablöseverhandlungen mit Nottingham Forest gestalten sich aber weiterhin kompliziert – vielleicht kommt durch den veränderten Fokus jetzt Bewegung in die Sache.
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