Aufregung um Eintracht-Star: Wegen ihm spielte Frankfurt mehrmals in Unterzahl
Von Dominik Hager

Zwar hat der gefeuerte Dino Toppmöller die Eintracht verlassen, jedoch sind mit ihm nicht die Probleme gegangen. Gegen die TSG Hoffenheim zeigten die Frankfurter einen ihrer Wackel-Auftritte und verloren trotz Führung am Ende mit 1:3. Die SGE steht in der laufenden Spielzeit nun schon bei 62 Pflichtspiel-Gegentoren und macht keine Anstalten, dass sich so schnell irgendetwas bessern könnte. Im fünften Spiel 2026 setzte es zum fünften Mal drei Gegentreffer.
Einen Anteil an der löchrigen Defensive hatte gegen die TSG auch Außenverteidiger Rasmus Kristensen. Der 28-Jährige, der sich im Spiel in Bremen (3:3) die Nase brach, beißt zwar auf die Zähne und spielt seitdem mit Maske, so wirklich geholfen hat das der SGE bislang aber nicht. Kristensen muss schließlich immer wieder behandelt werden.
Am Samstag wurde der SGE-Star an der Nase getroffen und musste schon in Durchgang eins zweimal für mehrere Minuten das Spielfeld verlassen. Wie schon in den vergangenen beiden Spielen mussten die Frankfurter phasenweise wegen Kristensen in Unterzahl spielen.
Schmitt macht den gleichen Fehler wie Toppmöller
Bei allem Respekt für den Spieler sei gesagt, dass Interimstrainer Dennis Schmitt schlichtweg den gleichen Fehler gemacht hat wie Vorgänger Toppmöller. Dieser hatte Kristensen gegen Bremen nicht ausgewechselt, obwohl er mehrmals mit blutender Nase den Platz verlassen musste. Letztlich ist der Frankfurt-Kader gut genug aufgestellt, um einen Kristensen-Ausfall auch mal kompensieren zu können. Muss der Spieler dann immer wieder den Platz verlassen, ist niemanden geholfen. Sowohl er selbst als auch seine Kollegen verlieren dadurch nur den Rhythmus.
Bild-Angaben zufolge sind auch die Fans inzwischen erbost angesichts der immer wiederkehrenden Situation. Die Verantwortung liegt in erster Linie beim Trainer, doch auch Kristensen selbst sollte ein Zeichen zur Auswechslung geben, wenn er merkt, dass er dem Team nicht helfen kann.
Frankfurt hat im laufenden Kalenderjahr noch kein Spiel gewonnen und befindet sich im freien Fall. Neben der großen Abwehrsorgen ist die SGE auch offensiv lange nicht mehr so stark wie zu Saisonbeginn. Wenig überraschend, dass 2026 kaum Punkte herausspringen...
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