Ibrahim Maza konnte sich im letzten Sommer seinen Klub quasi aussuchen. Am Ende entschied sich der 20-Jährige für Bayer 04 Leverkusen. Dort bereut man die zwölf Millionen Euro Ablöse, die man an Hertha BSC bezahlte, keine Sekunde.
Der algerische Nationalspieler spielte sich sofort in der Mannschaft von Trainer Kasper Hjulmand fest und begeistert jede Woche mit tollen Aktionen, obwohl seine Scoring-Ausbeute mit sieben Torbeteiligungen in 23 Spielen sich gar nicht so beeindruckend liest.
Jeder, der Maza allerdings spielen sieht, weiß, was für ein Talent in ihm schlummert – das haben auch die Klubs aus der Premier League bemerkt.
Maza zu Guardiola?
Einem Bericht von Sky Sport zufolge sind eine ganze Reihe Klubs von der Insel an Maza interessiert. Der vermeintlich größte Name ist dabei Manchester City. Bei den Skyblues könnte der 20-Jährige eine neue Ära im Mittelfeld prägen und einer der Eckpfeiler des neuen City werden – so zumindest die Idee.
Was ManCity einen Vorteil verschaffen könnte: Mazas Berater. Der junge Algerier wird nämlich vom selben Management wie Omar Marmoush betreut, der im Januar 2025 für 80 Millionen Euro von Eintracht Frankfurt zu den Cityzens wechselte. Sie wissen also, wie man mit City verhandelt und auch, wie man den Verein – in diesem Fall Bayer Leverkusen – zu einem Wechsel überreden kann.
Kommt ein unmoralisches Angebot?
Freilich ist ein Wechsel von Maza im Sommer trotzdem eher unwahrscheinlich. Der 20-Jährige hat in Leverkusen noch einen Vertrag bis 2030 und soll einer der Schlüsselspieler der potenziell nächsten Meistermannschaft werden. Spätestens 2028 will die Werkself wieder um den Titel mitspielen – am liebsten mit Maza.
Es bräuchte vermutlich schon ein unmoralisches Angebot von City, um Sport-Geschäftsführer Simon Rolfes zu überzeugen. Zumal dieser eigentlich nicht auf hohe Ablösen angewiesen ist, nachdem Bayer erst im letzten Sommer unter anderem Florian Wirtz für bis zu 150 Millionen Euro nach Liverpool verkaufte.
