Der 1. FC Köln ist mit einem überraschenden 3:2-Sieg über Europa League-Teilnehmer TSG Hoffenheim in die neue Saison gestartet und hat gleich zu Beginn der Spielzeit ein positives Ausrufezeichen gesetzt.
Nun steht für das Team von Cheftrainer Rene Wagner mit dem VfB Stuttgart gleich der nächste Brocken vor der Tür: Am Freitagabend muss der Effzeh auswärts bei den Schwaben ran - allerdings personell mit einigen Veränderungen im Vergleich zum letzten Wochenende.
Kölner Personalwechsel vor VfB-Duell - 6 Spieler betroffen
Bereits am gestrigen Mittwoch fehlten die Offensivhelden des ersten Spieltags auf Seiten der Kölner krankheitsbedingt. Sowohl Said El Mala als auch Neuzugang und Doppelpacker Thijs Dallinga fehlten aufgrund einer Erkältung. Nun scheint es klar zu sein, dass die beiden gegen die Stuttgarter nicht mitwirken können.
Zumindest reisten beide nicht mit dem restlichen Team an. Eine kleine Hoffnung, dass wenigstens Hoffnungsträger El Mala noch nachreisen könnte, wollte Rene Wagner zumindest nicht ganz ausschließen. Ebenfalls nicht dabei ist zudem Jonathan Friemel, der gegen die TSG noch mit an Bord war und nun bei der U21 mitwirkt.

Den Platz des Linksverteidigers, der als Backup von Neuzugang Gideon Mensah fungierte, übernimmt nun der ebenfalls neu verpflichtete Borna Sosa. Der bundesligaerfahrene Kroate kam am Deadline Day in die Domstadt und ist gegen Ex-Klub Stuttgart mit dabei. Ebenso wie Tottenham-Juwel Mikey Moore, dessen Leihe ebenfalls noch vor Transferschluss über die Bühne ging. Ebenso mit im Kader für die Auswärtsreise steht der bisherige Sturm-Flop Imad Rondic.
"Wir müssen bei einem Spieler, der jetzt sechs Wochen nicht im Mannschaftstraining war, vorsichtig sein. Wir dürfen nicht glauben, dass wir da eine Direkthilfe haben."Rene Wagner über Imad Rondic

Der 27-jährige Bosnier Rondic, der bislang keinen großen Eindruck beim Effzeh hinterlassen konnte, dürfte den Platz von Dallinga einnehmen. Rondic stieg allerdings erst am gestrigen Mittwoch wieder ins Teamtraining ein, nachdem er zuvor degradiert worden war. Aus diesem Grund wollte Rene Wagner die Rolle Rondics gegen Stuttgart auch nicht zu groß werden lassen. "Wir müssen bei einem Spieler, der jetzt sechs Wochen nicht im Mannschaftstraining war, vorsichtig sein. Wir dürfen nicht glauben, dass wir da eine Direkthilfe haben“, gab der Kölner Coach klar und deutlich zu verstehen.
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