Es ist soweit: Das Nordderby steht an – und angesichts der sportlichen Bedeutung ist noch mehr Brisanz im Duell zwischen dem Hamburger SV und Werder Bremen als sowieso schon. Schließlich müssen beide Teams eigentlich gewinnen.
Der Vorsprung von Werder auf den Relegationsplatz ist nach dem Punktgewinn von St. Pauli gegen den 1. FC Köln auf zwei Zähler zusammengeschrumpft – die Grün-Weißen sind also praktisch zum Siegen verdammt.
Zwei offensive Gamechanger?
Das weiß auch Daniel Thioune, der gegen den Rivalen nahezu seine beste Elf auf den Rasen schickt. Erfreulich dabei aus Bremer Sicht: Jens Stage ist rechtzeitig fit geworden und spielt von Beginn an im Mittelfeld neben Senne Lynen und Cameron Puertas, der von seiner Gelbsperre zurückkehrt.
Zudem hat es Jovan Milosevic wieder in die Startelf geschafft. Der Serbe ist anders als Justin Njinmah, der letzte Woche in Köln als einziger Angreifer gespielt hatte, eine klassische Neun und deutlich kälter im Abschluss. Njinham rückt dafür auf Rechtsaußen, seine eigentliche Paradeposition.
Wichtiges Comeback in der Defensive
Neben Milosevic und Stage wird auch Karim Coulibaly von Beginn an auflaufen – für die Bremer enorm wichtig, schließlich ist der 18-Jährige der beste Verteidiger der Grün-Weißen. Coulibaly macht die Defensive auf einen Schlag stabiler, neben ihm verteidigt Amos Pieper.
Das Außenverteidiger-Pärchen bilden wie schon gegen Köln Olivier Deman und Yukinari Sugawara. Es ist insgesamt also eine eher offensive Aufstellung von Trainer Daniel Thioune, der gerade offensiv bis auf Samuel Mbangula nahezu alles auf den Platz stellt, das für Kreativität und Torgefahr sorgen kann.
