Nicht nur die Personalie Said El Mala beschäftigt die Verantwortlichen von Borussia Dortmund. Nach Informationen der Bild haben mit Real Sociedad und Betis Sevilla gleich zwei spanische Klubs ein Auge auf BVB-Stürmer Fabio Silva geworfen.
Die Dortmunder bleiben angesichts des Interesses zunächst entspannt. Intern soll der 24-Jährige signalisiert haben, dass er sich in der kommenden Saison beim BVB durchsetzen und mit dem Klub in der Champions League spielen möchte.
Silva beim BVB noch nicht gesetzt
Silva wechselte im vergangenen Sommer für zunächst 22,5 Millionen Euro von den Wolverhampton Wanderers nach Dortmund und unterschrieb einen Vertrag bis 2030. Seine erste Saison verlief allerdings noch nicht wie erhofft. In 28 Bundesligaspielen gelangen dem Portugiesen lediglich zwei Tore und sechs Vorlagen.
Auch während der laufenden Vorbereitung konnte Silva trotz großem Einsatz noch nicht restlos überzeugen. Der Angreifer arbeitet viel für die Mannschaft, ist ständig in Bewegung und zeigt großen Einsatz. Im Abschluss fehlt ihm allerdings weiterhin die nötige Konstanz. Gegen den FC Tokyo gelang ihm immerhin der entscheidende Treffer zum 1:0, gegen Arsenal war Silva zudem an der Entstehung des frühen Führungstores beteiligt.
Spanien bleibt für Silva interessant
Dass spanische Vereine Interesse zeigen, kommt nicht von ungefähr. Silva kennt die spanische Liga bestens und erlebte dort während seiner Leihe zu UD Las Palmas 2024/25 seine bislang erfolgreichste Saison in einer europäischen Topliga. In 24 Ligaspielen erzielte der Portugiese zehn Tore und bereitete drei weitere Treffer vor.
Nachdem sich Silva bereits im vergangenen Jahr mit einem möglichen Abschied aus Dortmund beschäftigt hatte, soll seine Haltung inzwischen eine andere sein. Der 24-Jährige will sich beim BVB durchsetzen und den Konkurrenzkampf annehmen. Dafür muss er allerdings sportlich Argumente liefern und sich gegen Serhou Guirassy und DFB-Stürmer Maximilian Beier um die Einsatzzeiten behaupten.
Das Interesse aus Spanien dürfte die Situation zusätzlich spannend machen. Dortmund hat aktuell keinen Grund, einen Verkauf zu forcieren – sollte jedoch ein attraktives Angebot eingehen, könnte die Personalie bis zum Ende der Transferperiode noch einmal Fahrt aufnehmen.
