Mit Cedric Itten und Kenny Quetant verpflichtete Werder Bremen bereits zwei neue Stürmer in der noch jungen Transferperiode – und das aus gutem Grund. Denn ein Fiasko wie in der letzten Saison soll es schließlich nicht noch einmal geben.
Große Hoffnungen setzen die Grün-Weißen dabei auch in Salim Musah. Der 20-Jährige kam insbesondere zum Ende der Saison immer besser in Schwung und schaffte es sogar von Zeit zu Zeit in die Startelf. Eigentlich sollte Musah in der neuen Spielzeit den nächsten Schritt machen, sorgen die Transfers von Itten und Quetant jetzt für eine Planänderung?
Werders klarer Standpunkt bei Musah
Laut der DeichStube nicht. "Wir planen zu 100 Prozent mit ihm“, stellt Fußball-Geschäftsführer Clemens Fritz klar und ergänzt: "Er wird fester Bestandteil unseres Profikaders sein, weil wir sein Potenzial sehen und schätzen. Ihn zu verleihen, ist kein Thema."
Somit wird Werder also Stand jetzt mit Itten sowie dem Youngster-Duo aus Quetant und Musah in die neue Saison gehen – eine deutliche bessere Aufstellung als noch in der vergangenen Spielzeit, als die Grün-Weißen all ihre Hoffnungen in Victor Boniface setzten und bitter enttäuscht wurden.
Stürmer-Puzzle für Thioune
Durch die größere Auswahl könnte Trainer Daniel Thioune jetzt auch mit zwei Spitzen agieren. So würde er sicherstellen, dass immer mindestens eines seiner zwei Sturmtalente die wichtige Spielzeit für seine Entwicklung bekommt.
Möglicherweise wird das Trio allerdings auch noch um einen weiteren Stürmer ergänzt. Nicht ohen Grund hielten sich lange Gerüchte um eine Rückkehr von Niclas Füllkrug, zu der es allerdings nicht kommen wird. Ein weiterer Routinier als Lehrer für Musah und Quetant wäre jedenfalls nicht die schlechteste Idee.
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