Werder Bremen spielt eine Saison zum Vergessen. Nachdem die Grün-Weißen in der letzten Spielzeit nur knapp das internationale Geschäft verpassten, sind sie aktuell ganz tief drin im Abstiegsstrudel – wobei die zwei Siege zuletzt gegen den 1. FC Heidenheim und Union Berlin deutlich Auftrieb gegeben haben.
Der Zorn der Fans für die enttäuschende Saison richtet sich dabei vor allem gegen Sportchef Clemens Fritz. Der 45-Jährige machte eine sehr schlechte Figur beim Kadermanagement und fiel auch sonst immer wieder negativ auf.
Höhepunkt war wohl sein Eingeständnis, von transfermarkt.de erfahren zu haben, dass er auch im Winter noch Spieler ausleihen kann, weil er dachte, er hätte die maximale Anzahl an Leihspielern bereits erreicht.
Viele forderten deshalb den Rauswurf von Fritz als dieser Trainer Horst Steffen entließ. Jetzt soll seine Zukunft zumindest für ein Szenario aber entschieden sein.
Fritz' Job sicher?
Die Sport Bild berichtet, dass der 45-Jährige im Falle eines erfolgreichen Klassenerhalts seinen Job behalten darf. Das habe vor allem zwei Gründe: Zum einen wird er intern längst nicht so kritisch gesehen wie bei großen Teilen der Werder-Fans.
Zum anderen sei er loyal und halte den Kopf bei Fehlern anderer hin. So soll sich Fritz im Sommer der Anweisung gebeugt haben, hauptsächlich auf junge Profis zu setzen und dadurch weniger Geld ausgeben zu können.
Fritz-Entlassung nur bei Abstieg?
Diese beiden Dinge überwiegen laut der Sport Bild gegenüber der schlechten Kaderplanung sowie seiner Fehleinschätzung mit Horst Steffen. Und auch, dass Werder das Ziel eines Mittelfeldplatzes wohl deutlich verpassen wird, wäre im direkten Vergleich nicht so schlimm.
Einzig, falls die Grün-Weißen absteigen sollten wäre Fritz wohl seinen Job los. Der Gang in die 2. Bundesliga käme einer Katastrophe gleich, für die Fritz die Hauptverantwortung trägt. Doch spielen die Grün-Weißen so weiter wie in den letzten zwei Wochen, dann wird Fritz mit ziemlicher Sicherheit am Ruder bleiben.
