Zwei Köln-Verteidiger vor Rückkehr - Kwasniok mit positivem Personal-Update

Der 1. FC Köln darf sich beim Heimspiel gegen die TSG Hoffenheim wohl auf einen Rückkehrer freuen. Vor allem in der Innenverteidigung hat sich sich die Personalsituation bei den Geißböcken entspannt.
Trainer Lukas Kwasniok will den nächsten Heimsieg einfahren
Trainer Lukas Kwasniok will den nächsten Heimsieg einfahren / picture alliance/GettyImages
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Nach dem Karneval ist üblicherweise Katerstimmung angesagt - beim 1. FC Köln soll es in diesem Jahr aber andersherum sein. Nach zwei Niederlagen in Folge, zuletzt einer 1:3-Pleite beim VfB Stuttgart, soll die Fastenzeit mit einem Heimsieg eingeläutet werden. Mit der TSG Hoffenheim gastiert am Samstag (15:30 Uhr) nun aber der Tabellendritte in Müngersdorf.

Simpson-Pusey eine Kader-Option, Heintz bereit für mehr?

Umso besser, dass Trainer Lukas Kwasniok zur Pressekonferenz vor dem Spiel ein paar gute Personalnews mitbrachte. Zum einen steht Winter-Neuzugang Jahmai Simpson-Pusey, der zuletzt wochenlang verletzt fehlte, vor einer Rückkehr. Da der Engländer laut Geissblog unter der Woche aber nur eingeschränkt trainieren konnte, ist Vorsicht geboten.

"Jahmai ist eine Kader-Option, aber noch keine Start-Option", erklärte Kwasniok am Donnerstag. Dafür kann er wieder voll auf einen anderen Innenverteidiger zurückgreifen: "Heintzi hat alles mitgemacht diese Woche und steht zur Verfügung", sagte der Coach über Dominique Heintz, der in den vergangenen Tagen bereits vollumfänglich mittrainieren konnte.

Jahmai Simpson-Pusey könnte am Samstag in den Kader zurückkehren
Jahmai Simpson-Pusey könnte am Samstag in den Kader zurückkehren / DeFodi Images/GettyImages

Die Situation im Abwehrzentrum sieht damit wieder deutlich besser aus. Da neben Simpson-Pusey und Heintz auch Cenk Özkacar, Rav van den Berg und Joel Schmied im Kader zu erwarten sind, stehen Kwasniok gleich fünf gelernte Innenverteidiger zur Verfügung. Für einen heißen Konkurrenzkampf sorgen zudem Eric Martel und Sebastian Sebulonsen, die in der Dreierkette vor Keeper Marvin Schwäbe zuletzt überzeugen konnten.

Kwasniok lobt das Team der Stunde - Hinspiel als Mutmacher

Die Hoffenheimer sind so etwas wie das Team der Stunde, gewannen im neuen Kalenderjahr sechs ihrer sieben Bundesliga-Spiele und gehen damit als klarer Favorit in die Begegnung. Den Kölnern darf allerdings das Hinspiel Mut machen: Anfang Oktober gewannen die Rheinländer mit 1:0 im Kraichgau. Es war der bislang einzige Saisonsieg des Aufsteigers gegen eine Mannschaft aus den Top acht der Tabelle.

"Sie kommen mit mehr Selbstbewusstsein. Eine gute Mannschaft war es schon in der Hinrunde", stellte Kwasniok im Vorfeld fest und lobte anschließend: "Sie haben im Verein den Finger in die Wunde gelegt und einen kompletten Turnaround geschafft. Sie machen in beiden Richtungen die meisten Tempoläufe. In Bezug auf Intensität und Klarheit ist Hoffenheim den Bayern am nächsten."


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