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Zurück auf dem Radar? Köln-Flügelflitzer will neu angreifen

Linton Maina kam in der vergangenen Saison nur selten zum Einsatz. Nach einer gelungenen Vorbereitung des Flügelflitzers könnte sich seine Rolle nun aber geändert haben. Er selbst zeigt sich angriffslustig.
Linton Maina könnte wieder mehr gefragt sein
Linton Maina könnte wieder mehr gefragt sein | NurPhoto/GettyImages

Der 1. FC Köln hat in diesem Sommer noch nicht alle seine Kaderbaustellen geschlossen. Gesucht wird neben einem Sechser auch ein Ersatz für Jakub Kaminski, der in der vergangenen Saison vor allem auf den Außenbahnen für Furore sorgte, nun aber zu Benfica Lissabon abwanderte. Da auch noch unklar ist, ob Said El Mala bleibt, könnten die Flügel zur großen Problemzone werden.

Umso besser, dass dort ein anderer Spieler wieder für Furore sorgt, den viele nicht mehr auf dem Zettel hatten. Linton Maina kam in der vergangenen Saison meist nur als Joker zum Einsatz, könnte nun aber wieder eine größere Rolle spielen.

Starker Auftritt im Härtetest

Hinter dem 27-Jährigen liegt eine gelungene Saisonvorbereitung. Das zeigte er am Samstag im Härtetest gegen Real Sociedad, den der Effzeh - auch dank Mainas Treffer zum 1:0 - mit 2:1 gewann. "Ich habe spekuliert, geschaut und dann natürlich ein bisschen Glück gehabt. So war es eigentlich einfach", kommentierte Maina sein Führungstor gegenüber dem kicker.

Auffällig war Maina gegen den spanischen Pokalsieger auch durch seine hohe Arbeitsrate. Der Flügelflitzer begann zwar auf der rechten Außenbahn, war im Laufe des Spiels aber auch immer wieder im Zentrum oder sogar auf Links zu finden. "Said ist im Eins-gegen-eins gut, deshalb bleibt er links ein bisschen breiter. Und ich probiere, Anschluss im Zentrum zu halten und wenn die Pässe lang auf Ragy (Ache) kommen, da zu sein", erklärte Maina.

Und weiter: "Ich fühle mich sehr wohl auf der Position ein bisschen eingerückter. Wenn man an der Linie klebt, muss man natürlich warten, bis der Ball kommt. So habe ich das Gefühl, dass ich etwas mehr am Spiel teilnehmen kann."

Maina rechnet mit Köln-Verbleib - Positives Verhältnis zum Trainer

Trotz zwischenzeitlicher Wechselgerüchte ist inzwischen davon auszugehen, dass der Effzeh mit Maina in die neue Saison geht - zumal es sich die Kölner nach Kaminski kaum leisten könnten, noch einen weiteren Flügelspieler abzugeben. "Ich gehe nicht davon aus, dass ich gehe. Ich hatte diese Bedenken auch noch nie", erklärte er offen und betonte nochmal, sich in der Domstadt "extrem wohl" zu fühlen.

Eine wichtige Rolle spielt bei Mainas Formkurve auch Trainer René Wagner.
"Ich weiß, woran ich bei René bin. Er hat mir gesagt, dass er mit mir zufrieden ist, dass ich es gut mache und vor allem, dass wir es gut machen als Team. Wir verstehen uns gut und ich hoffe, dass ich ihm das Vertrauen, das er nicht nur mir, sondern uns allen gibt, irgendwie zurückzahlen kann."


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