Bei Eintracht Frankfurt geht es aktuell mal wieder turbulent zu. Sportvorstand Markus Krösche wird intensiv vom AC Mailand umworben, zudem ranken sich Abschiedsgerüchte um gleich mehrere Stammspieler.
- Lies dazu: Krösche-GAU für die Eintracht
Das Thema Neuzugänge kam dementsprechend häufig zu kurz in den letzten Wochen. Dabei hatte sich die Eintracht früh vor allem eine Verpflichtung auf die Fahne geschrieben: Die feste Verpflichtung von Leih-Stürmer Arnaud Kalimuendo.
Der Franzose war in einer chaotischen Rückrunde eine der wenigen Konstanten, die Kaufoption in Höhe von 27 Millionen Euro ist für Frankfurt ohne europäisches Geschäft jedoch nicht zu stemmen. Dennoch haben die Hessen jetzt einen ersten Meilenstein erreicht.
Kalimuendos Zusage an die Eintracht
Die Bild berichtet, dass Kalimuendo sich für eine Zukunft in Frankfurt entschieden hat. Mit der Eintracht ist sich der Stürmer dabei bereits seit längerem über einen Vertrag bis 2031 einig und soll auch der klare Wunschspieler vom neuen Trainer Adi Hütter sein.
Es fehlt also nur noch die Einigung mit Kalimuendos Stammverein Nottingham Forest. Die Tricky Trees wollen den 24-Jährigen in diesem Sommer verkaufen, fordern allerdings rund 25 Millionen Euro – zu viel für die Eintracht, die aktuell 20 Millionen bietet.
Frankfurt unter Druck
In der besseren Verhandlungsposition ist also Nottingham. Frankfurt ist von den Verkäufen von Elye Wahi und Noel Futkeu abhängig, mit denen der Kalimuendo-Transfer finanziert werden soll. Aufgrund der WM könnten sich diese Deals allerdings noch ein Weilchen hinziehen.
Dennoch ist das Bekenntnis des Franzosen zur Eintracht ein wichtiger Schritt, der am Ende dafür sorgen könnte, dass Nottingham den Hessen weiter entgegen kommt. Allerdings bleibt es unwahrscheinlich, dass Forest sich wirklich mit den 20 Millionen Euro zufrieden gibt, die Frankfurt aktuell bietet. Es bleibt also spannend im Kalimuendo-Poker.
Weitere Eintracht-News lesen:
