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Zuckerbrot und Peitsche: So will Hütter die Mini-Krise der Eintracht beenden

Trainer Adi Hütter hat klare Ansätze, mit denen er Eintracht Frankfurt wieder zurück in die Erfolgsspur bringen will.
VonFabian Küpper
Gegen Augsburg zeigte Frankfurt zwei Gesichter
Gegen Augsburg zeigte Frankfurt zwei Gesichter | Alex Grimm/GettyImages

3:3 gegen Union Berlin, 1:4 gegen den FC Augsburg: Den Saisonstart hatte man sich bei Eintracht Frankfurt anders vorgestellt. Die Abwehr ist wie schon in der letzten Saison löchrig und offensiv erreichte bislang einzig Younes Ebnoutalib Normalform.

Viel zu tun also für Trainer Adi Hütter, der die Hessen schnellstmöglich wieder in die Erfolgsspur bringen muss. Neben Lilian Brassier, der für den Österreicher ein absoluter Schlüsselspieler ist, setzt der 56-Jährige dafür vor allem auf den Faktor Kommunikation.

Hütters spannende Mischung

Hütter erklärt: "Es ist immer ein Miteinander. Die Spieler erwarten, dass nicht nur ein Trainer da ist, sondern auch ein Coach. Der auch über individuelle Gespräche und gute, positive Kommunikation kommt."

Grundsätzlich weiß der Trainer nämlich, zu was seine Mannschaft in der Lage ist. "Die Jungs haben mir schon gezeigt, was sie in der Lage sind zu können. Da hat ein Rad ins andere gegriffen", lobte er und dürfte damit vor allem die erste Halbzeit gegen Augsburg meinen, in der Frankfurt dominierte, nach der Pause aber völlig den Faden verlor.

Diese zweite Halbzeit wurde natürlich ebenfalls aufgearbeitet – allerdings weiterhin konstruktiv und mmit offener und ehrlicher Kommunikation, wie er betont: "Da haben mir die Jungs gezeigt, was sie noch nicht so gut können. Deswegen kannst du das nur mit einer offenen und ehrlichen Kommunikation mit den Spielern ausarbeiten. Da muss man in den Analysen auch knallhart und ehrlich sein."

Umschwung gegen Mainz?

Hütter will also mit einer Mischung aus Zuckerbrot und Peitsche die Wende schaffen. Die ersten Ergebnisse will der Österreicher dabei schon gegen Mainz 05 sehen. Dabei erhofft er sich vor allem im Bereich der Resilienz nach Gegentoren einen Fortschritt.

"Es darf einfach nicht mehr passieren, dass wir uns so schnell aus der Bahn werfen lassen. Und dann wie in der zweiten Hälfte gegen Augsburg zu Einzelkämpfern werden, wo jeder versucht, das Ergebnis umzubiegen. So funktioniert das nicht. Behalten wir unseren Fokus, können wir schnell zurück in die Spur finden", erklärte er.

An den Umschwung gegen die Nullfünfer glaubt Hütter dennoch: "Wenn ich die Trainingsleistungen sehe, bin ich sehr zufrieden, Jetzt müssen wir auch unter Druck Leistung bringen. Da gehört der Kopf dazu."


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