Zuletzt harmonierte Guirassy bei Borussia Dortmund auf dem Rasen hervorragend mit Fabio Silva - das zwischenzeitliche 2:1 zum Champions-League-Auftakt gegen den FC Villareal (3:2) war eine Co-Produktion der beiden Stürmer. Doch auch neben dem Platz scheint es zwischen den Torjägern zu viben.
"Fabio ist für mich wie ein kleiner Bruder. Er ist jemand, den ich sehr respektiere", sagte Guirassy im Gespräch mit Sky und RTL über Silva und sprach über ihr Zusammenspiel: "Es ist leicht für mich, ihn auf dem Platz zu verstehen und zu wissen, was er möchte. Und er versteht auch mich sehr gut. Ich würde sagen, dass wir eine ähnliche Spielweise haben. Es ist einfach mit so einem Spieler auf dem Feld zu harmonieren. Wenn ich mit Fabio zusammenspiele, dann weiß ich, dass er einen vielseitigen Spielstil hat."
Selbst als Guirassy in einer Krisenzeit steckte, setzte BVB-Coach Niko Kovac auf den 30-jährigen Guineer. Guirassy beschrieb seinen Draht zu seinem Trainer als äußerst positiv: "Es ist eine besondere Beziehung. Ich denke, dass er das Gleiche über mich sagen würde. Am Ende des Tages haben wir eine gute Beziehung zueinander. Sie wissen alle wie Niko Kovac ist. Ich für meinen Teil bin eher der ruhige Typ. Wir haben auch mal Meinungsverschiedenheiten, aber auf eine positive Art und Weise."
Guirassy spricht über die Karetsas-Szene
Während es bei Guirassy (vier Tore, ein Assist) und dem BVB (zuletzt vier Siege) in dieser Saison eigentlich bisher sehr rund läuft, macht ihnen das Thema Verletzungen und Ausfälle einen kleinen Strich durch die Rechnung. Nachdem bei Giannis Konstantelias ein Kreuzbandriss diagnostiziert worden war, musste sein griechischer Kollege Konstantinos Karetsas gegen Villareal nach 27 Minuten mit Kreislaufproblemen vom Feld und im Anschluss für drei Tage im Krankenhaus verweilen.
"Um ehrlich zu sein, war es auf dem Feld nicht einfach", blickte Guirassy auf den unschönen Karetsas-Moment zurück: "Wir wussten einfach nicht, was der genaue Grund für seine Auswechslung war. Wir haben im Anschluss mit dem Arzt gesprochen und er hat uns die Situation erklärt. Jetzt wissen wir, dass es ihm schon besser geht und das macht uns glücklich."
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