Zahlen sprechen klare Sprache: Hier hat Riera die Eintracht verbessert

Albert Riera hat Eintracht Frankfurt zurück in die Erfolgsspur gebracht. Dies belegen auch die Statistiken.
Zeigt seinem Team, wo es langgeht: Eintracht-Trainer Albert Riera
Zeigt seinem Team, wo es langgeht: Eintracht-Trainer Albert Riera | picture alliance/GettyImages

Nach einer lange Zeit enttäuschenden Saison ist Eintracht Frankfurt endlich zurück auf Kurs. Der Trainerwechsel von Dino Toppmöller hin zu Albert Riera konnte einerseits eine Wende in den Ergebnissen bewirken, auf der anderen Seite aber auch die Spielweise der Hessen verbessern. Dies untermauern auch die Statistiken.

Gerade in der Defensive ist ein klarer Aufwärtstrend zu erkennen. Obwohl mit dem FC Bayern einer der stärksten Gegner unter den ersten vier Gegnern Rieras war, kassierte seine Mannschaft nur vier Gegentore. Zuvor stellte die Eintracht mit 45 Gegentreffern aus 20 Spielen noch die Schießbude der Bundesliga. Hinzu kommt, dass die SGE-Defensive unter Riera schon zu zwei weißen Westen kam, unter Toppmöller und Interimstrainer Dennis Schmitt waren es in deutlich mehr Spielen gerade einmal drei.

Riera hat die Eintracht-Defensive stabilisiert

Wie die Bild berichtet, hat die Eintracht in puncto Konterabsicherung einen großen Schritt nach vorne gemacht. Während die Frankfurter in den ersten 20 Saisonspielen noch die meisten Kontergegentore kassierten (neun), mussten die beiden Keeper Kaua Santos und Michael Zetterer in solchen seitdem Situationen kein einziges Mal mehr hinter sich greifen.

Eintracht-Keeper Kaua Santos kassierte vor seiner erneuten Verletzung deutlich weniger Gegentore als zuvor
Eintracht-Keeper Kaua Santos kassierte vor seiner erneuten Verletzung deutlich weniger Gegentore als zuvor | Marcel Engelbrecht - firo sportphoto/GettyImages

Auch der Ballbesitz hat sich verbessert: Er liegt nun im Schnitt bei 55,6 statt bei 51 Prozent. Zudem kommen nun deutlich mehr Zuspiele an. Die Passstatistik ist um fünf Prozent auf 88,1 Prozent gestiegen. Nach Ballverlusten kassierte die Eintracht unter Riera nur ein Gegentor, zuvor waren es 15.

Zu den berühmten hundertprozentigen Chancen kommen die Gegner kaum noch. Pro Spiel ließ die Elf von Toppmöller und Interimstrainer Dennis Schmitt 1,8 Großchancen zu, dieser Durchschnittswert ist nun auf 0,5 gesunken.

Auch die Offensive liefert weiter ab

Ein weiterer großer Pluspunkt ist, dass sich die Stabilität in der Defensive keineswegs negativ auf die Offensive ausgewirkt hat. Die Eintracht erzielt weiterhin zwei Tore pro Spiel – und das, obwohl sie seit Rieras Amtsantritt nur noch zehn statt zwölf Torchancen pro Spiel hat. Die Effizient vor dem gegnerischen Tor ist damit gestiegen.

Auf Fares Chaibi und Rückkehrer Jonathan Burkardt liegen nun Frankfurts Offensivhoffnungen
Auf Fares Chaibi und Rückkehrer Jonathan Burkardt liegen nun Frankfurts Offensivhoffnungen | picture alliance/GettyImages

Es bleibt anzumerken, dass die Statistiken durch die 2:3-Niederlage gegen den übermächtigen FC Bayern zum Teil stark beeinflusst wurden. Die ohnehin schon guten Werte dürften nach den kommenden fünf Partien gegen die Abstiegskandidaten FC St. Pauli, 1. FC Heidenheim, 1. FSV Mainz 05, 1. FC Köln und VfL Wolfsburg noch einmal deutlich besser aussehen. Dafür muss die Eintracht den positiven Trainereffekt allerdings weiter bestätigen.


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