Kennet Eichhorn ist ein Ausnahmetalent. Das weiß jeder und das sieht vor allem jeder, der den 16-Jährigen von Hertha BSC schon einmal hat Fußball spielen sehen. Mit einem Marktwert von 20 Millionen Euro ist er obendrein der wertvollste Spieler der 2. Bundesliga.
Wenig verwunderlich also, dass nahezu sämtliche Top-Klubs aus der Bundesliga ein Auge auf den zentralen Mittelfeldspieler geworfen haben. Dabei ist aktuell noch nicht einmal klar, ob Eichhorn im Sommer überhaupt wechseln möchte – auch wenn die Tendenz des 16-Jährigen aktuell wohl dorthin geht.
Auch der FC Bayern wurde mit ihm in Verbindung gebracht. Das ist nur logisch, schließlich ist der Rekordmeister bei deutschen Top-Talenten immer weit vorne in der Verlosung. Jetzt hat der amtierende Meister eine Entscheidung bezüglich Eichhorn getroffen.
Bayern steigt aus
Sport1 zufolge wollen die Bayern sich im Sommer nicht um den 16-Jährigen bemühen. Gründe seien das zu teure Gesamtpaket sowie der Unmut, den der Transfer in der Münchner Nachwuchsabteilung auslösen könnte.
Doch der Rückzug des deutschen Rekordmeisters hat auch mit Noel Aseko zu tun. Der 20-Jährige kehrt im Sommer von seiner Leihe bei Hannover 96 zurück, wo er sich zu einem der besten Mittelfeldspieler der 2. Liga entwickelte.
Und durch den Abgang von Leon Goretzka wird eine Planstelle auf Asekos Paradeposition frei. Sein großes Plus ist dabei seine Flexibilität: Der 20-Jährige kann auch als Rechtsverteidiger aushelfen – eine Qualität, die man bei Bayern sehr schätzt.
Ein spiegelverkehrter Bischof?
Aseko könnte also quasi der "Spiegel" von Tom Bischof werden, der wie Aseko im zentralen Mittelfeld zuhause ist, aber auch als Linksverteidiger regelmäßig aushilft. Zudem hätten die Münchner mit Bischof und Aseko direkt die mögliche Zentrale der Zukunft.
Gleichzeitig wäre ein Verbleib und ein Durchbruch Asekos auch ein wichtiges Zeichen an die Nachwuchsabteilung, ganz nach dem Motto: Auch als junger Spieler bekommt man beim FC Bayern Chancen, sich zu beweisen und durchzusetzen.
