Am sogenannten Deadline Day hat sich der FC Schalke doch nochmal verstärken können. Etwas überraschend konnte mit Hee-Chan Hwang noch ein Stürmer ausgeliehen werden, sogar mit einer Kaufoption von drei Millionen Euro.
Diese Leihe fällt dabei sogar wortwörtlich in die Kategorie der 'Last minute'-Transfers. Gegenüber der Bild erklärte Frank Baumann: "Als wir die Bestätigung bekommen haben, dass im System der Bundesliga alles hochgeladen ist, waren es 35 Sekunden vor Transferschluss."
Fast verhagelte die Technik dem S04 die Leihe von Hwang – Medizincheck dieses mal nach der Unterschrift
Die Regeln sind dabei eindeutig: Auch wenn eine Einigung rechtzeitig erfolgt sowie auch die Vertragsunterschrift, ist ein solcher Transferabschluss nur dann gültig, wenn alles auch rechtzeitig im entsprechenden System eingepflegt ist. Daran ist manch ein Transfer am letzten Tag des Transferfensters bereits gescheitert – bei Hwang ist es noch ebenso gut gegangen.
Offenbar was es auch deshalb so knapp, weil die Technik den Knappen fast noch die Hwang-Leihe versaute. "Was früher das Faxgerät war, ist heute die digitale Welt mit Dingen wie der digitalen Unterschrift", merkte Baumann diesbezüglich vielsagend an. Rund zehn Minuten vor dem Transferschluss hatte der Sportvorstand sogar noch das Gefühl, "dass das doch nicht klappt". Zum Glück ein falsches Gefühl, wie sich schlussendlich herausstellte.
Für die Leihe von Hwang musste Schalke aber ein entsprechendes Risiko eingehen: Wird der Medizincheck normalerweise vor der Vertragsunterschrift absolviert, musste es nun andersherum gemacht werden. "Natürlich ist das ein gewisses Risiko, aber es ist bei einem Leihgeschäft über 10 Monate überschaubar. Hätten wir drei Mio. Euro investiert, hätten wir es nicht gemacht", so Baumann.
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