Am 32. Spieltag konnte sich der VfL Wolfsburg erstmals wieder auf den Relegationsplatz hieven und damit einen direkten Abstiegsplatz verlassen. Angesichts der Ausgangslage war das 1:1-Unentschieden beim SC Freiburg am Sonntagabend zwar kein Traumergebnis, aber den Punktgewinn nehmen die Wölfe mit.
Die sich zurzeit anbahnende Aufholjagd wird natürlich zuallererst mit Dieter Hecking in Verbindung gebracht, wenngleich er zu Beginn seiner erneuten Amtszeit in Wolfsburg auch schlechte Ergebnisse eingefahren hat. Über die letzten Wochen hat sich das Blatt jedoch ein bisschen gewendet.
Zum 26. Spieltag hat Hecking beim VfL übernommen, also stand er bei inzwischen sieben Liga-Spielen in der Verantwortung. Ausgehend von diesen sieben Spieltagen zeigt sich in der Hecking-Tabelle ein vielsagendes Bild, das aber nicht nur mit den Wölfen selbst zusammenhängt.
Hecking-Tabelle: Vor allem die letzten Wochen waren wichtig
Verein | Punkte | Tordifferenz |
|---|---|---|
12. Köln | 8 | 1 |
13. Frankfurt | 8 | -2 |
14. Werder | 7 | -4 |
15. Wolfsburg | 6 | -4 |
16. HSV | 5 | -7 |
17. Union | 5 | -8 |
18. St. Pauli | 2 | -11 |
Wolfsburg hat aufgeholt – doch St. Pauli ermöglicht es
Zwei Aspekte werden schnell deutlich. Zum einen: Wirklich tolle Resultate hat Wolfsburg bislang auch unter Hecking nicht einfahren können. Es sind vor allem die letzten drei Spieltage mit einem Sieg und zwei Unentschieden, die ein bisschen mehr Stabilität und ein paar Punkte eingebracht haben.
Zum anderen: Es ist nicht zuletzt auch einem sehr schwachen FC St. Pauli zu verdanken, dass die eigene Ausbeute aus diesen sieben Spieltagen für eine kleine Aufholjagd gereicht hat. Die Kiezkicker hielten die Wölfe über die letzten Wochen noch vom Relegationsplatz fern, doch dieser Abstand ist immer weiter abgeschmolzen und zum Sonntag im Platztausch (mit gleicher Punktanzahl) gemündet.
Würde man nur auf die letzten drei Spieltage schauen, stünden die Wölfe mit ihren fünf Zählern sogar auf dem sechsten Tabellenplatz. Dass der direkte Abstiegsplatz also erstmals wieder verlassen werden konnte, liegt also vorrangig an den vergangenen Wochen – auf denen Hecking zweifelsfrei weiter aufbauen möchte.
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